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Samstag, 1. August 2009

Knuspriges mit Curry

Als ich letztens entnervt meine Kartoffelreste angestarrt habe (die kleinen nämlich, die so doof zu schälen sind) kam mir ein gar großartiger Einfall, der nun endlich umgesetzt wurde. Ich bin momentan sowieso recht currybegeistert und das Ergebnis ist unheimlich würzig, leicht scharf, schön knusprig und mit leichten Beilagen perfekt für den Abend. Der frische Quark zum Dippen und Salat zum Dazuessen, passt wirklich gut dazu.
Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall öfter machen.



Schnabluöses gestern – Curry-Knusperkartoffelspalten mit Sesam zu Kräuterquark und Salat:


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Currykartoffeln, eine Portion:
4-6 kleinere vorwiegend festkochende Kartoffeln in ihrer Schale kochen. Dann die Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und in Spalten schneiden. Eine kleine Gemüsezwiebel würfeln.
Nun die Kartoffel in eine Pfanne mit neutralem Öl geben und anbraten, nach einigen Minuten die Zwiebeln hinzufügen. Gut rühren und einen guten Happs gelbe Currypaste dazugeben, etwas Paprika- und Tomatenmark dazu und zusehen, dass sich das gut verteilt. Nun auch den Sesam hinzufügen. Mit Currypulver abschmecken und asiatischer Chilisoße oder Chilipulver schärfen.
Sobald alles gewünscht-knusprig ist, servieren.

Montag, 20. Juli 2009

Das erste Mal mit Mangold

Aus der Metro haben wir auch Mangold mitgebracht, den ersten Mangold meines Lebens. Ich habe ihn einfach ähnlich wie Spinat verwendet, was recht gut funktioniert hat. Ich war mir zunächst unsicher, was ich damit anfangen wollte, habe mich aber dann für die Kartoffel-Feta-Kombination entschieden, die mag ich auch bei Spinat sehr. Beim Nachkochen ohne Mangold, würde ich daher einfach auf frischen oder Tiefgekühlten Blattspinat zurückgreifen.






Schnabulöses heute – Mangold-Kartoffelrösti-Auflauf mit Feta und Pinienkernen:


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Auflauf, 3-4 Portionen:
4 mittelgroße Kartoffeln schälen und reiben. In einem Topf mit Wasser 3-4 Minuten kochen lassen, sodass sie nicht mehr ganz roh sind. Gut abtropfen lassen.
Den Mangold gut abwaschen, die Stile in feine Streifen schneiden, den Rest etwas gröber hacken. 3 Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. In einer größeren Pfanne Olivenöl erwärmen und die Stile 4-5 Minuten auf kleiner Flamme unter Rühren andünsten. Dann die Frühlingszwiebeln dazu geben und noch mal 2-3 Minuten dünsten lassen. Dann 2-3 gehackte Knoblauchzehen und den Rest Mangold hinzugeben und alles unter einem Deckel zusammenfallen lassen, hin und wieder umrühren und eventuell Öl nachgeben.
Die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, einem Ei und so viel Mehl, dass es nicht mehr ganz klebt vermengen. Eine Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, Kartoffelmasse drauf und auch darauf etwas Öl geben. Schon mal in den vorgeheizten Ofen schieben und etwas anknuspern lassen.
Den Mangold nun mit 100g Ricotta mischen und mit Salz, Honig und grobem Pfeffer mischen, etwas Thymian oder Oregano hinzufügen. Cremigen Schafsfeta zerbröseln.
Nun auf dem Auflauf die Mangoldmasse geben, Feta drüber streuen und alles im Ofen etwas braun werden lassen. Pinienkerne in einer Pfanne rösten und vor dem Essen darüber geben.

Samstag, 4. Juli 2009

Sommerliches an einem faulen Samstag

Da ich den ganzen Vormittag und Mittag nur damit verbracht habe, die Sonne zu genießen, ein bisschen auf der Decke zu lesen und mich in die Schwimmbad-Fluten zu stürzen, hatte ich genug Zeit, mir Gedanken um die Gemüseverwertung zu machen.
Das Gemüse wollte ich möglichst knackig und pur haben, nur mit etwas Frischkäse, damit es nicht zu trocken wird. Als Beilage habe ich mich dann für knusprige Ofenkartoffeln entschieden, das passte sehr gut. Dazu gab es dann, als feurig-scharfe Unterstützung, meine Lieblingschilisoße und etwas vom Chutney. Sehr empfehlenswerte Kombination!
Man beachte bitte, wie unglaublich unverwackelt alles aussieht – der Dank geht an den gar wundervollen Stativspender.


Schnabulöses heute – Gedämpftes Sommergemüse auf Frischkäse mit knusprigen Ofen-Kartoffelscheiben:

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Gemüse, 3 Portionen:
3-4 Möhren schälen, in Scheiben schneiden und mit etwas Wasser und einer Prise Salz in einen Topf mit Deckel geben. 2 kleine Kohlrabis schälen und in Würfel schneiden, sobald die Möhren mit dem Messer anpieksbar werden, dazu geben. Eine Zucchini putzen und in Scheiben schneiden, einen kleinen Brokkoli vom Strunk befreien, waschen und in seine Röschen zerteilen, diese eventuell halbieren, wenn sie zu groß sind. Sobald auch der Kohlrabi langsam gar wird, beides mit in den Topf geben. Sobald das Gemüse bissfest gar und fertig ist, das restliche Wasser abgießen und eine gehackte Knoblaauchzehe und eine Handvoll TK-Erbsen unter das Gemüse rühren, den Deckel wieder auf den Topf legen und einen Moment stehen lassen.
Etwas Frischkäse , ich habe Bärlauch und Toskana genommen, auch einen Teller geben. das Gemüse darauf, sodass er angewärmt wird. Mit scharfer Soße genießen.

Kartoffeln:
Pro Person 2-3 große Kartoffeln (bzw. mehrere kleine – ich verwerte so gerne die Miniaturkartoffeln, die ich nicht lästig schälen mag) waschen, von Augen befreien und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz, grobem Pfeffer und Olivenöl in einen Plastikbeutel geben und gut durch schütteln und kneten.
Auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15-20min im Ofen garen (einfach mit dem Messer anpieksen oder probieren, um zu schauen, ob sie gar werden). Zum Schluss noch den Grill anwerfe und sie etwas bräunen lassen, wenn nötig.

Montag, 29. Juni 2009

Eine Idee, zwei Varianten

Heute gab es den restlichen Blumenkohl und Brokkoli vom Wochenende – da ich noch Filoteigblätter vom Buffet hatte, die dringend wegmussten, war eine Strudelvariante geplant. Die Blätter rissen mir aber prompt alle ein, sodass ich zwei pro Gemüse-Päckchen nehmen musste und es so nicht ganz für die geplante Masse reichte. Daher kam spontan ein Auflauf als Verwertung für den Rest dazu.
Beide Varianten sind sehr lecker: Der knusprige Strudel vor allem zu dem süß-scharfen Chutney (auch kalt toll zum Nebenheressen) und der Auflauf mit dem überbackenem Käse. Ich wüsste kaum, was ich eher empfehlen würde.




Schnabulöses heute – Blumenkohl-Brokkoli-Kartoffel-Frischkäse-Auflauf und -Ministrudel:


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Auflauf/Strudel, 3-4Portionen:
4 Kartoffeln schälen, grob würfeln und gar kochen. Einen halben Brokkoli und einen halben Blumenkohl putzen und in ihre Röschen verteilen. Den Blumenkohl in einem Topf mit Deckel und etwas Wasser einige Minuten dämpfen, dann den Brokkoli hinzufügen und beides bissfest garen lassen. Das abgestropfte Gemüse mischen.
Zwei Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden und glasig dünsten. 2-3 Knoblauchzehen feinhacken und hinzufügen - alles mit einem ordentlichen Schluck Weißwein ablöschen. Eine/anderthalb Packungen Frischkäse (ich habe Reste Verwertung betrieben - es war Kräuter, Pfeffer und Knoblauch drin) hineingeben und unterrühren mit köcheln lassen. Etwas Milch hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe, Pfeffer, Honig und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Anschließend TK-Kräuter der Provence hinzufügen, die Masse abkühlen lassen und dann ein Ei unterrühren. Pinienkerne anrösten, zerhacken und unterrühren.
Für den Strudel nun zwei Filoteigblätter übereinander nehmen, an beiden Seiten und unten mit etwas Wasser bepinseln und oben (nicht zu dicht an den Rand) etwas Gemüse hinlegen und Soße darüber geben. Aufrollen, auf ein Backblech legen und mit Öl bepinseln.
Für den Auflauf das Gemüse in eine Auflaufform ggeben, die Soße darüber geben und mit würzigem Käse belegen.
Beides braucht im Ofen etwa 10-15min, ich habe am Ende noch mal kurz den Grill angemacht.

Dienstag, 7. April 2009

Knackiger Spinat auf faule Weise

Nachdem ich nun schon einige Male um frischen Blattspinat herumgeschlichen bin, gab es heute einen ersten Versuch mit dem mitgebrachten Päckchen in meinem Kühlschrank. Eigentlich wollte ich noch ein mal indisch gewürzten Spinat machen, aber da ich heute allein bin und zu faul war, für mich allein den indischen Frischkäse zu machen, habe ich mich spontan umentschieden – Für etwas, das man faulerweise ohne Einkauf kochen kann.
Auf die Idee, mit den Kartoffelpfannkuchen kam ich, da ich letztens in einem Restaurant sehr leckere, dicke Gemüsepfannkuchen gegessen habe. Mit den Kartoffeln wurden sie sehr fluffig und passten toll zu dem Spinat und dem frischen Kräuterquark. Nur mit der Menge hatte ich mich etwas verschätzt, die Pfannkuchen schmeckten aber auch abends gut zu etwas Rahmspinat.




Schnabulöses heute – Kartoffelpfannkuchen mit frischem Blattspinat und Kräuterquark








Kartoffelpfannkuchen, 6 Stück (3 Portionen):
2 größere mehligkochende Kartoffeln garen, pellen und mit einer Kartoffelpresse oder einem Kartoffelstampfer zerkleinern, 3 Eier darunter rühren. Einen ordentlichen Schluck Milch und einen Schluck Mineralwasser mit 2 Esslöffeln Mehl verrühren. Das Gemisch unter die Kartoffeln rühren, alles mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss verrühren.
Etwas Öl in eine Pfanne geben , eine kleine Kelle der Masse hineingießen und etwas verteilen, von beiden Seiten vorsichtig anbraten.


Blattspinat, 1 Portion:
Etwa 150g Blattspinat waschen und putzen. Wasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen, den Spinat etwa 3 Minuten kochen, dann kalt abschrecken und abtropfen lassen. Eine oder anderthalb Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln andünsten, nach ein paar Minuten den Spinat und eine fein gehackte Frühlingszwiebeln hinzugeben. Alles etwas dünsten und mit Salz, grobem Pfeffer und etwas Thymian abschmecken.

Montag, 5. Januar 2009

Ein frohes neues Jahr

wünsche ich euch. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und habt Silvester nett verbracht! 
Eiskalt und schneereich beginnt der Januar – Schön zum Anschauen, nicht so schön für frierende Füße auf dem Weg zur U-Bahn und Fotos von leckerem Essen, das auf dem Balkon fotografiert werden möchte.
Zwei brauchbare Fotos vom Essen der letzten Tage konnte ich dennoch machen. Gefüllte Pfannkuchen, sehr einfach und lecker nach der Feiertagsvöllerei und eine Reste-Soße, die es wegen Nudel-Mangel zu Knödeln gab.





Schnabulöses die letzten Tage – Kleine, in Butter geschwenkte Knödel zu Spinat in Weißwein-Ziegenkäse-Soße und Pfannkuchentaschen mit Pilzen gefüllt zu Salzkartoffeln:





Spinat und Pilze, 3 Portionen:
200g Blattspinat auftauen. Einige Champignons putzen und anbraten, eine geputzte Frühlingszwiebel in Ringen nach ein paar Minuten dazu geben und mit andünsten. 2-3 frische Knoblauchzehen fein würfeln und mit dem Spinat zu den Pilzen geben. Mit einem großen Schluck Weißwein ablöschen. 
Milch und Sahne dazu geben, ein Stück Ziegenkäse (ich habe einen würzigen Schnittkäse genommen und gerieben) hinzufügen und alles erwärmen.
Mit Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebener Muskatnuss und Honig abschmecken.
Eine halbe Packung Knödel machen. Butter zerlassen und die Knödel darin schwenken oder nach Geschmack anbraten.


Champignon-Taschen, 4 Stück:
4 Eier verquirlen, einen Schluck Milch dazugeben und etwas Mehl mit dem Schneebesen unterrühren. Salz, Pfeffer und etwas Mineralwasser dazugeben. 4 dünne Pfannkuchen ausbacken. Den restlichen Teig mit Paniermehl mischen, er sollte noch streichbar sein
Eine Schalotte und 300g geputzte Champignons fein würfeln und anbraten. Mit Weißwein und Sahne ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gehackte Petersilie unterrühren. 
Die Pilz-Masse auf die Pfannkuchen verteilen und mit etwas Rest-Teig verschließen. Nun immer zuerst eine Seite mit dem Paniermehl-Gemisch bestreichen und auf dieser anbraten, dann die andere Seite damit bestreichen und die Tasche umdrehen.

Freitag, 26. Dezember 2008

Küchenchaos.

... habe ich Heiligabend ganz eindeutig hinterlassen, auch die Bilder sind in ganz schöner Hektik und Chaos entstanden. Wundersamer Weise hat dennoch alles geklappt, nichts ist schief gelaufen und es war sehr, sehr lecker. 
Feldsalat essen wir alle sehr gern und das Dressing mochte vor allem meine Mutter sehr. Das dunkle Ciabatta passte toll zu dem Pesto und dem unheimlich leckeren Grinkenschmied-Käse. Eine sehr nussige und würzige Vorspeise. Die Kartoffelsuppe gibt es bei uns öfter und ist eine meiner absoluten Lieblingssuppen. Als Hauptspeise kam eigentlich nur etwas mit Pilzen in Frage, sehr lecker als kleine Nudelpakete verpackt, die Weißweinsoße meines Freundes ergänzten sie hervorragend. Zum Abschluss, und nach einer Pause, gab es dann cremig-kaltes Parfait zu nicht zu süßem Schokokuchen mit Baileys-Sahne zum Kaffee.




Schnabulöses an Heiligabend –  


Feldsalat mit Kürbiskernöldressing zu selbst gebackenem Walnuss-Ciabatta mit Petersilien-Cashewkern-Pesto und würzigem Käse


Kartoffelcremesuppe mit Kartoffelcroûtons



Selbst gemachte Waldpilz-Ravioli und Weißweinsößchen




Devil's Food-Cake mit Baileys-Sahne gestapelt zu Kaffeeparfait mit Amaretto




Feldsalat für 5:
Eine Packung Feldsalat waschen und die Wurzeln abknipsen. 6-7 Cocktailtomaten waschen und in Spalten schneiden. 2 Teile Kürbiskernöl mit einem Teil Balsamicoessig, einer großen Prise Salz, den gleichen Teilen Senf und Honig und frischem gewürfelten Knoblauch mischen. Alles vermengen.


Ciabatta, 12 Teile:
Das
Ciabattarezept habe ich auf chefkoch.de gefunden. Etwa 30g geknackte Walnüsse zerteilen. 10g frische Hefe in 150ml warmes Wasser geben und auflösen lassen. 250g dunkles Weizenmehl mit einer großen Prise Salz und den Nüssen mischen und dann die Hefe und ein Esslöffel Olivenöl dazugeben. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 2 Stunden stehen lassen. Dann das Brot formen und erneut unter einem Geschirrhandtuch eine halbe Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220° mit einem Schüsselchen Wasser 25min backen, zwischendurch das Brot mit Wasser bestreichen.


Belag für das Ciabatta:
Einen Bund Petersilie hacken und mit 3 frischen und fein gewürfelten Knoblauchzehen mischen. Eine Prise Salz und Pfeffer dazu geben und alles mit einem großen Schluck Olivenöl verrühren. 6-7 Cashewkerne grob zerkleinern und dazu werfen. Alles gut ziehen lassen.
Nun von dem Brot Scheiben abschneiden, etwas Pesto darauf geben und dann eine dünne Scheibe Käse darauf legen.


Kartoffelsuppe, 5 kleine Teller:
6 groooße Kartoffeln schälen und garen. Dann die Kartoffeln durch ein engmaschiges Sieb drücken. Ordentlich Milch und Gemüsebrühe dazu gießen, sodass die Suppe die gewünschte Dicke hat. Einen Schluck Sahne und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
2 Kartoffeln schälen, fein würfeln und in ordentlich Öl knusprig anbraten. Die Croûtons auf die Suppe geben.


Ravioli für 5:
350g Mehl mit Salz, einem Esslöffel Olivenöl und drei großen oder 4 kleineren Eiern vermengen. Den Teig eine Stunde in Frischhaltefolie geschlagen im Kühlschrank ruhen lassen.
Nun den Teig dünn ausrollen (ich habe Stufe 7 von 9 bei der Nudelmaschine gewählt, der Teig lässt sich mit etwas mehr Mühe aber natürlich auch mit dem Nudelholz ausrollen). Mit einem Teelöffel die Füllung in kleinen Häufchen ( dazwischen Platz lassen) auf eine Hälfte des Teigstreifens setzen. Die Räume dazwischen und die Ränder mit Wasser bepinseln. Nun die andere Hälfte des Nudelteigstreifens darüber legen und den Teig in den Lücken leicht fest drücken. Streifen abschneiden und diese dann in die einzelnen Ravioli-Teile zerschneiden. Den Teig um die Raviolis drum herum mit einer Gabel gut festdrücken. Die Ravioli an einem nicht zu warmen und gut bemehlten Ort lagern. Sie brauchen nur 3-4 min im siedenden Wasser.
Für die Füllung 3 geputzte Frühlingszwiebeln und 400g Champignons in kleine Stücke schneiden und in Butter andünsten. Dann 2 groooße zur Hälfte mit getrockneten Pilzen gefüllte Gläser (die Pilze vorher mehrere Stunden, evtl. über Nacht, einweichen lassen) fein würfeln und dazu geben. Weißwein, Einweichwasser und Sahne nach und nach  zu den Pilzen gießen und eine halbe Stunde einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.


Weißweinsoße:
Etwas Butter in einem Topf schmelzen lassen, Mehl dazugeben und beides gut verrühren. Mit dem Schneebesen kalte Milch unterrühren und diese erwärmen, dabei rühren. Weißwein dazugeben, Sahne mit einem Rührbesen schaumig rühren und ebenfalls zu der Soße geben. Mit Salz, Pfeffer, Brühe und Muskatnuss abschmecken. Petersilie darüber streuen.


Kuchen, je 2 Türmchen für fünf Personen:
Ich habe dieses
Devil's Food-Cake-Rezept verwendet.
2 Esslöffel Honig in 150ml Milch auflösen, vom Herd nehmen und 1 Tafel zerhackte Zartbitterschokolade einrühren. 300g Butter mit 300g Zucker schaumig rühren, 2 Eigelb hinzufügen. 250g Mehl mit 2 TL Backpulver und 10 Esslöffeln Backkakao vermischen. Nun dieses mit dem Zucker-Butter-Gemisch und der Schoko-Milch verrühren. Die zwei Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben.
Den Teig in eine eingefettete Kastenform geben und 40min im vorgeheizten Ofen backen. 150-200ml Sahne mit einem Schluck Baileys steif schlagen.
Den Kuchen stürzen, die Oberfläche und die Seiten so abschneiden, dass sie gerade sind. Den Kuchen in 10 Stücke schneiden, 2 pro Person. Diese in jeweils 3 Stücke teilen. Sahne dazwischen geben und den Kuchen auf den Tellern zu je zwei Türmchen anrichten.


Kaffeeparfait, 5-7 Tassen:
Ich habe mich an
diesem Rezept entlang gehangelt.
50g Kaffeepulver mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen, 10min ziehen lassen und dann filtern. 200g Zucker mit 6 Eigelb schaumig rühren. 250ml Sahne steifschlagen. Den mittlerweile kalten Kaffee mit einem ordentlichen Schluck Amaretto unter das Eigelb geben und dann die Sahne unterheben.
Die Masse in Kaffeetassen füllen (etwa zu 3/4 befüllen), mit Frischhaltefolie abdecken und mehrere Stunden im Tiefkühlschrank gefrieren lassen. Vor dem Essen in einem warmen Zimmer einige Minuten antauen lassen.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Uff.

Geschenke besorgen, Besuche planen, einkaufen, Weihnachtsessen auf die Beine stellen, Glühwein trinken, Geschenke einpacken, ... Das war doch ganz schön viel Stress in letzter Zeit.
Umso mehr freue ich mich nun über die freien Tage und dass so gut wie alles erledigt und besorgt ist. Daher war am Adventssonntag ein wenig mehr Zeit zum Kochen und ich habe mich an den lang geplanten Knödeln versucht. Wie alles Kartoffelige mag ich auch diese sehr gern, nur als Beilage zu Rotkohl als traditionelles Weihnachtsessen, wenn man auf das Fleisch verzichtet, sind sie doch etwas langweilig. Stattdessen habe ich in Pilzgulasch gemacht, in das ich versuchsweise ein paar Maronen mit hineingegeben habe. 
Es war unglaublich lecker! Wäre das Weihnachtsessen nicht schon geplant, würde ich meiner Familie dies glatt vorsetzen. Sehr würzig und passt perfekt zu den Knödelchen.







Schnabulöses gestern – Kleine Kartoffelknödel zu Pilzgulasch mit Maronen:










Knödel, 12 Stück, 3-4 Portionen:
600g vorwiegend festkochende Kartoffeln schälen und in einem Topf mit Deckel mit etwas Wasser garen. Die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse zerdrücken und mit einer Prise Salz und so viel Kartoffelmehl (etwa 130g), dass der Teig beim Formen nicht mehr klebt, vermischen. Nun kleine Knödel formen, diese können auch gut vorbereitet und später gegart werden.
Wasser in einem Topf zum Sieden bringen, Knödel hineingeben, 5 Minuten kochen lassen und dann 10 Minuten im warmen Wasser ziehen lassen.


Pilzgulasch, 3-4 Portionen:
Ein großes Glas mit getrockneten Pilzen (z.B. Stein- oder Birkenpilze) zur Hälfte füllen, mit warmen Wasser übergießen und gut einweichen lassen.
250g Esskastanien kreuzweise einritzen, für etwa 10min (bis die Schale aufspringt) in den vorgeheizten Ofen geben, dann in eine Schüssel füllen, sie mit kochendem Wasser übergießen und dieses kalt werden lassen. Danach die Maroni aus ihrer Schale befreien und zur Seite legen.
300g Champignons und 100g Kräutersaitlinge putzen und in Scheiben schneiden, eine größere Gemüsezwiebel schälen und fein würfeln. Nun die Pilze in zerlassener Butter scharf anbraten und sobald sie leicht gebräunt sind, die Flamme herunterdrehen und die Zwiebeln mit andünsten. Die eingeweichten Pilze etwas ausdrücken und in kleine Stücke schneiden, auch sie mit in die Pfanne geben. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Maroni dazugeben. Nun alles mit einem groooßen Schluck Weißwein ablöschen. Das Einweichwasser der Pilze (Vorsicht, unten setzt sich manchmal etwas Erde ab) nach und nach mit dazugeben und etwa 350ml Sahne oder Sahneersatz dazu gießen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und einköcheln lassen. Wer mag, kann etwas Kartoffelmehl mit Milch verrühren und das dann zügig unterrühren, damit die Soße etwas besser andickt. Abschmecken und kurz vor dem Essen gehackte Petersilie dazugeben.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Weihnachtlich am dritten Advent

Einer der absoluten Klassiker der Vegi-Weihnachtsessen scheint der Nussbraten zu sein, sodass dieser ganz oben auf meiner Weihnachtsessentest-Liste stand. Eigentlich stehe ich ja allem möchtegern-fleischigen recht kritisch gegenüber, aber dieser wird so häufig gelobt, dass ich ihn unbedingt ausprobieren wollte. Das Rezept habe ich auf dieser Seite ergooglet. Da ich Rotkohl nicht sonderlich mag, sollte es Erbsen-Möhren-Gemüse, Salzkartoffeln und eine von dem Mann favorisierte Biersoße dazu geben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das tschechische Schwarzbier schon allein bitter genug war oder nur gemeinsam mit den zu dunklen Zwiebeln einen so extremen Geschmack angenommen hat, aber letztere wurde nichts, sodass ich dann doch eine andere Soße zusammengebastelt habe. Der Nussbraten war wohl leider ein wenig zu trocken, sodass die End-Scheiben ziemlich brüchig waren (siehe Bild), aber mit Soße und Beilagen wirklich lecker, nussig-würzig und knusprig.
Zum Nachtisch gab es Muffins, die ich Samstagabend (na ja, eher -nacht) aus einem Muffingrundrezept meines neuerstandenen Muffin-Rezeptebuch, das ich bestimmt noch mal vorstelle, zusammengeworfen habe. Nicht zu süß und ein toller Schoko-Marzipan-Geschmack, der mit etwas Sahne oder Eis bestimmt zu einer leckeren, winterlichen Dessert wird.
Ja, abgesegnet – Diese Festtags-Variante kann ich empfehlen.


Beim Kochen gehört: Der mittlere Teil von Christoph Marzis „Lüge“, bald ist es geschafft!



Schnabulöses heute – Nussbraten mit Salzkartoffeln, Erbsen-Möhren-Gemüse und würziger Soße und zum Nachtisch Amaretto-Schoko-Muffins:










Nussbraten, 3-4 Portionen:
Je 100g Cashewkerne und Haselnüsse in der Küchenmaschine zerkleinern und mit 100g Semmelbröseln vermischen.
Etwas Margarine in einem Topf schmelzen lassen und die Würfelchen von 4 Schalotten andünsten. Sobald sie glasig sind, etwas Thymian und einen Esslöffel Mehl hinzufügen und 1-2min anrösten lassen. Nun mit einem Schneebesen 125ml Wasser unterrühren und andicken lassen. Die Mehlschwitze vom Herd nehmen und das Nuss-Semmelbröselgemisch mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft untermischen. Alles gut verkneten - Bei mir war die Masse etwas trocken, ich hätte ein wenig Flüssigkeit hinzufügen sollen. Eine Rolle formen in diese in Semmelbröseln wälzen
Etwas Öl in einen Bräter tun, die Rolle hineinsetzen und ihn in den auf 200° vorgeheizten Ofen schieben. Zwischendurch immer wieder mit Öl bepinseln, er braucht etwa 45min.

Beilagen für Zwei:
6-8 mittlere Kartoffeln schälen, Augen entfernen und (ganz oder halbiert) etwa 20min (je nach Größe, einfach piksen) mit etwas Wasser und Salz in einem Topf mit Deckel garen.
3 größere Möhren schälen, das Ende entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Nun auch die Möhren mit etwas Wasser in einem Topf mit Deckel 25min garen, 2-3min bevor sie fertig sind Tiefkühl-Erbsen mit hinzugeben. Dann was Wasser abgießen und Stückchen Kräuterbutter unterrühren und das Gemüse kurz stehen lassen.

Die Soße:
Eigentlich nimmt man 3 Zwiebeln, schneiden sie in Scheiben, bräunt sie in Butter an, gießt dann eine halbe Flasche Schwarzbier hinzu, lässt sie eindicken und schmeckt sie mit Brühe und Honig ab.
Da das bei uns nichts wurde, habe ich dann eine Handvoll getrockneter Birkenpilze in warmen Wasser eingelegt und etwas Sahne auf den Herd gestellt. In die habe ich dann etwas Einweichwasser, die feingewürfelten Pilze und Biersoße nach Geschmack gegeben und alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Zum Schluss habe ich noch ein wenig gehackte Petersilie untergerührt.

Muffins, 12 Stück:
2 Eier mit 6 Esslöffeln Sonnenblumenöl, 125ml Amaretto und 100ml Milch verrühren. 150g Mehl mit 70g gemahlener Mandeln, 50g dunklem Kakaopulver, 120g Zucker, 3TL Backpulver, einer Prise Salz und einem Päckchen Vanille-Zucker vermischen. Nun ein Stückchen Zartbitterkuvertüre mit einem scharfen Messer zerkleinern und alles vermischen.
Die Masse in eingefettete oder mit Papierförmchen ausgelegte Muffinformen geben und diese dann für etwa 15-20min in den vorgeheizten Ofen schieben.

Sonntag, 30. November 2008

Advent, Advent ...

Einen schönen ersten Advent wünsch' ich euch! Und, habt ihr eine Kerze angezündet? Den Adventskalender aufgehängt? Ich habe meinen Tag heute, überaus fleißig, mit Kekse backen verbracht. Dadurch war meine Zeit begrenzt und die Küche blockiert, sodass es etwas Schnelles und Einfaches geben sollte. 
Mit dem ersten Advent rückt auch das Weihnachtsessen immer näher. Für Vegetarier nicht immer ganz einfach, sodass ich in nächster Zeit ein paar Weihnachtsessen-Vorschläge kochen und posten mag. Den Anfang macht der Klassiker Würstchen und Kartoffelsalat.  Eigentlich sollte noch Rucola und geröstete Pinienkerne mit rein, die ich leider nicht bekommen habe, die hätten bestimmt gut dazu gepasst.




Schnabulöses heute – Tofu-Würtstchen und Kartoffelsalat:




Kartoffelsalat, zwei kleine Portionen:
6 festkochende Kartoffeln kochen und ausdämpfen lassen. Nun die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.
Eine Knoblauchzehe fein würfeln und mit etwas Salz, grobem Pfeffer, Thymian, Rosmarin und einem Esslöffel Olivenöl mischen. Eine halbe Kugel Mozzarella in feine Würfel schneiden. 5 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten in Streifen und 5-6 schwarze Oliven in Scheiben schneiden. Etwas grün einer Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden.
Kartoffeln, Mozzarella, Tomaten, Zwiebeln und Oliven mischen, das Öl darüber geben, etwas Balsamicoessig darüber träufeln.

Donnerstag, 27. November 2008

20 Minuten Zeit ...

und nur vier Lebkuchenherzchen im Magen, da drängt der Hunger. Form follows function – lecker war es, schnell erst recht.


Beim Kochen nichts gehört, das Laptop anzubekommen hätte wahrscheinlich länger als das Kochen benötigt.

Schnabulöses heute – Schnelle Gnocchi-Pfanne mit Frischkäse, Spinat und Tomaten:



Gnocchis, eine Portion:
100g tiefgekühlten Blattspinat mit etwas Wasser in einem Topf mit Deckel auftauen lassen, das braucht etwa 10-15Minuten (in der Mikrowelle ginge es natürlich schneller).
Währenddessen eine Frühlingszwiebel putzen, in Ringe schneiden und in Olivenöl andünsten. Eine Knoblauchzehe schälen, fein würfeln und nach einigen Minuten dazu geben. Als nächstes zwei große Esslöffel Frischkäse und einen Schluck Milch dazu geben. Ab und an rühren und köcheln lassen, in der Zeit 6 Cherrytomaten waschen, den Strunk entfernen und in Spalten schneiden. Nun den Spinat zu dem Frischkäse geben, den Topf mit Wasser füllen, es zum Kochen bringen und 250g Gnocchi hineingeben - diese sind nach 2-3 Minuten fertig. Die Tomaten zu dem Spinat geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun nur noch die abgetropften Gnocchi unterrühren.

Samstag, 8. November 2008

Muffins, Kitsch und Gemüsiges

Am Donnerstag habe ich eine ehemalige Arbeitskollegin im Allerweltsladen besucht, in dem sie hilft. Ich musste ihr geliehenes Campinggeschirr zurückgeben und habe ihr zum Dank ein paar Schokomuffins gebacken. Dafür habe ich den Devil's Food Cake um Kaffee und etwas Zimt erweitert. Sehr saftig, furchtbar schokoladig, nicht zu süß – großartig! Dem Liebsten habe ich eine leckere zotter-Schokolade mitgebracht, mit Schafsmilch und Honig-Walnüssen, und mir auf dem Rückweg eine, zugegebenermaßen, etwas kitschige Plastik-Tasse gekauft, um mir nun in der kalten Jahreszeit Kaffee mitnehmen und ihn unterwegs trinken zu können.
Heute sollte es dann Gemüseauflauf geben und da sich der Mann Kartoffeln dazu wünschte, ich schnöde Salzkartoffeln aber nicht passend fand, gab es leckere Backofen-Kartoffeln dazu. Mit der leicht scharfen Tomatensoße im Auflauf und der Kräuter-Masse auf den Kartoffeln eine sehr leckere Angelegenheit.

Beim Kochen gehört: „Lilith“ von Christoph Marzi, der zweite Teil der Geschichte um das Waisenmädchen Emily Laing. Das Ende des letzten Teils fand ich doch etwas platt, ich hoffe, dieses mal konzentriert er sich ein wenig mehr auf die Spannung der Geschichte, als die Geschichte um das Mädchen herumzuspinnen.


Schnabulöses Donnerstag und heute – Scharfer mediterraner Gemüseauflauf zu knusprigen Kräuter-Backkartoffeln, Devil's Food Cake-Muffins mit Kaffee und Zimt:






Gemüseauflauf, 3 Portionen:
Eine mittelgroße Aubergine waschen, die Enden abschneiden, in dünne Scheiben zerteilen, diese einsalzen und nach 15-20min abtupfen. Dann die Scheiben in Halbkreise teilen.
2 kleine Zucchinis putzen, die Enden abschneiden und gemeinsam mit 6 gewaschenen Cocktailtomaten und 6 geputzten Champignons in dünne Scheiben schneiden. Eine Paprika putzen, von Stil und Kernen befreien und in Streifen schneiden.
Eine Gemüsezwiebel schälen, würfeln und in Olivenöl andünsten. 2 fein gewürfelte Knoblauchzehen hinzufügen. Dann eine kleine Packung passierte Tomaten dazu gießen und mit Salz abschmecken und mit Chilisoße schärfen.
Die Form oder Formen einfetten und nun zuerst Aubergine, dann Zucchini schichten, Paprikastreifen und Champignons darauf legen, etwas Tomatensoße darauf verteilen, Tomatenscheiben hinlegen und dann wieder Zucchini und als letztes Aubergine schichten. Zum Schluss noch einige Löffel Tomatensoße darauf verteilen.
Die Formen in den vorgeheizten Ofen bei 180° Umluft stecken. Das Gemüse braucht etwa 45min, je nach Dicke, am Besten man piekst es mit einem Messer, wenn es anfängt braun zu werden.

Kartoffeln, für Zwei:
Etwa 10-13 kleine Kartoffeln waschen, dunkle Stellen herausschneiden und sie teilen. 2 feingewürfelte Knoblauchzehen, etwas Meersalz, ordentlich Rosmarin und Thymian mischen und Olivenöl dazu geben. Alles gut verrühren.
Die Kartoffeln mit den Schnittflächen nach oben auf ein mit Backpapier bedecktes Backrost lesen und etwas von der Masse darauf geben.
Die Kartoffeln für etwa 20min in den vorgeheizten Ofen stecken, bis sie gar und leicht gebräunt sind.



Muffins, 12-15:
80ml Milch erwärmen, 2 gehäufte Esslöffel lösliches Kaffeepulver und 3 Esslöffel Honig hinein geben. Nun 70g Vollmilch-Kuvertüre mit dem Messer zerhacken und in die Milch rühren, sodass sie schmilzt. Probieren und eventuell noch Kaffee oder Honig dazu geben.
150g weiche Butter mit dem Mixer schaumig rühren und 120g Zucker dazu geben, verrühren und nun ein Eigelb hinzufügen. 115g Mehl mit einem gestrichenen Teelöffel Backpulver vermischen und mit 6 Esslöffeln echten Kakaopulver zu der Butter-Zucker-Masse geben und alles gut verrühren. Nun noch das Milchgemisch unterrühren. 3 Eiweiß steif schlagen, einen Esslöffel Zucker hinzugeben und sie unter den Teig heben. Wenn man mag etwas Zimt hineinstäuben.
Die Muffinform einfetten, den Teig hineinfüllen und sie für etwa 15-20min (Stäbchenprobe) in den vorgeheizten Ofen geben.

Mittwoch, 5. November 2008

Wenig Arbeit, leckeres Ergebnis

Da heute der Liebste zurückkam, sollte es etwas geben, das sich aufwärmen lässt – und da ich nur die Mittagspause Zeit hatte, etwas das zudem wenig Aufwand macht und für das ich nicht zu viele Zutaten brauchte.
Also folgte ich der Anregung von kathrynsky und es gab Auflauf. Sehr lecker und außer dem Geschnippel gibt es keine wirkliche Arbeit. Da lohnte es sich nicht mal, mich mit dem Küchem-Laptop zwecks eines Hörspiels herumzuschlagen.



Schnabulöses heute – Schneller mediterraner Kartoffelauflauf:




Auflauf, 3 kleine Formen:
6 mittelgroße Kartoffeln abwaschen und mit wenig Wasser in einem Topf mit Deckel dämpfen. Dann Sahne mit Milch mischen (etwa anderthalb Tassen insgesamt,Verhältnis nach Geschmack) und mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und fein gewürfelten Knoblauch mischen.
Nun die Kartoffeln in Scheiben schneiden. Eine Zucchini und einige Tomaten waschen und zusammen mit anderthalb Packungen Feta in Scheiben schneiden. Die Formen mit Olivenöl einfetten und die Scheiben stapeln. Dann die Sahne darüber gießen und die Formen in den vorgeheizten Ofen stellen.
Ich mag die Zucchinis gern schnurpsig und habe den Auflauf daher etwa 30min bei 200° Umluft drin gelassen. Wer die Zucchini weicher mag, sollte ihn abdecken und länger drin lassen (zum Schluss ohne Alufolie etwas bräunen lassen) oder die Zucchini wie die Kartoffeln dämpfen.

Sonntag, 2. November 2008

Langsames FastFood für Fleissige

Da ich heute so fleissig gelesen habe, gab es für's Seelenheil und zur Belohnung die Bratlinge, auf die ich schon so lange Appetit hatte. Die Idee zu der Bratling-Masse kam mir wegen der leckeren Linsensticks, die ich im September gemacht hatte. In Kombination zu dem Salat, Zwiebelringen und knusprigen Brötchen sehr befriedigend und unheimlich lecker!

Beim Kochen gehört: Ein Stückchen von „Lycidas“, allerdings nicht viel da ich zwischendurch ja gelesen habe und mich das Küchen-Laptop ein bisschen in den Wahnsinn trieb.


Schnabulöses heute – Burger aus selbst gebackenen Brötchen, Linsen-Frischkäse-Bratlingen, Salat und gerösteten Zwiebelringen:




Brötchen. 2 Stück:
150g gesiebtes Mehl mit einer großen Prise Salz und dem Drittel einer Packung Trockenhefe vermengen. Dann nach und nach etwa 100ml warmes Wasser unterkneten.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Ich habe ihn wegen des kalten Wetters und da keine Heizung an war bei nicht ganz 50° auf die unterste Stufe mit einem Glas Wasser in den Ofen gestellt.
Dann zwei Kugeln aus dem Teig formen, diese platt drücken (der Teig geht sehr auf), mit Öl bestreichen und bei etwa 200° Ober-/Unterhitze ungefähr 15min in den vorgeheizten Ofen stellen.

Bratlinge, mindestens 15 kleine Stück:
75g Linsen (ich habe vor allem rote und ein paar dunkele genommen) nach Packungsanleitung waschen und kochen (etwa 20min, je nach Sorte), bis sie matschig werden. Dann die Linsen zu einem Brei verrühren (einige können natürlich heil bleiben, die roten Linsen wurden eher gar und matschig, sodass ich noch ein paar dunkle und intakte in der Masse hatte).
Eine halbe geschälte Zwiebel würfeln und in wenig Öl andünsten (je nach Geschmack glasig oder dunkel werden lassen). 2 Knoblauchzehen fein würfeln und hinzufügen. Beides zu den Linsen geben und gut verrühren.
Nun eine große gekochte Kartoffel mit einer Gabel zerdrücken und mit zwei gehäuften Esslöffeln Frischkäse zu den Linsen geben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und gehackte Petersilie unterrühren.
Nun so viel Paniermehl dazu geben, bis sich die Masse gut formen lässt. Je eine kleine Kugel formen, platt drücken und diese zu dritt oder viert in heißem Fett von beiden Seiten anbraten. Damit die nicht zerfallen, sollte die Masse nicht zu feucht oder trocken sein, die Bratlinge nicht zu groß und man sollte mit dem Pfannenwender gut unter die Teile kommen, um sie vorsichtig umdrehen zu können.

Burger:
Ein aufgeschnittenes Brötchen mit Senf (ich habe den letzten Rest Dijon-Senf genommen) bestreichen und etwas Ketchup spiralförmig darauf geben, sodass sich 1-2 Romana-Herzen-Salatblätter fest"kleben" lassen. Nun 3 dünn geschnittene Scheiben Gurken und 3-4 Cocktailtomatenscheiben darauf legen.
Die halbe Zwiebel (übrig geblieben von den Bratlingen) in möglichst dünne Scheiben schneiden und diese in Öl knusprig braten und die Ringe auf den Salat legen. Nun nur noch zwei Bratlinge darauf stapeln und das Brötchen zu klappen.
Vorsichtig abbeißen!

Samstag, 25. Oktober 2008

Gnocchi die Zweite

Obwohl es letztens erst Gnocchi gab, hatten wir sie heute noch mal ... Zum einen schmecken selbst gemachte Gnocchi viiieel leckerer und zum anderen kann man sie doch kaum zu häufig essen, erst recht nicht mit Steinpilzen. Die haben wir lieberweise von meinen Eltern geschenkt bekommen. Mmmhhhh, sehr großartig!

Beim Kochen gehört: Den Rest von „Die letzte Spur“. Die Journalistin Rosanna  ist auf der Suche nach ihrer Freundin Elaine, die vor 5 Jahren auf dem Weg zu Rosannas Hochzeit verschwand, nachdem sie auf dem Flughafen weinend mit einem Mark zusammen krachte, der ihr einen Schlafplatz gab. Gemeinsam mit diesem Mark stößt sie auf ihrer Suche über eine andere junge Frau, die unter Elaines Namen lebt.
Sehr spannend und zeitverschoben erzählt.



Schnabulöses heute – Knusprige Gnocchi mit Steinpilzen und Schalotten:






Gnocchi für Zwei:
6-7 kleinere Kartoffeln entweder schälen, kochen und ausdämpfen, sodass sie nicht mehr feucht sind, oder aber in Alufolie wickeln, für 30-45min in den Ofen stecken, sodass sie gar sind (zur Probe mit einem spitzen Messer piksen), und dann pellen.
Währenddessen drei Schalotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Dann 3-4 Steinpilze putzen (mit einem scharfen Messer und eventuell einem feuchten oder trocknen Papiertuch reinigen und dann durchschneiden, um zu schauen, ob sie frei von Gängen sind) und in dünne Scheiben schneiden.
Die noch warmen Kartoffeln, sobald sie gar sind, durch eine Kartoffelpresse zerdrücken, salzen und etwas frisch geriebene Muskatnuss dazu geben. Ein Ei und so viel Mehl, dass der Teig formbar wird, unterkneten. Dann Wasser in einem weiten Topf zum Sieden bringen. Immer etwa 10-15 Gnocchi aus dem Teig formen und ins Wasser geben. Wenn sie oben schwimmen, nimmt man sie mit einer Schaumkelle heraus, schreckt sie kurz ab und lässt sie in einem Nudelsieb trocknen.
Nun etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die Gnocchi hineingeben. Wenn sie anfangen, braun zu werden, sie Schalotten und als nächstes die Steinpilze dazu geben. Nun alles knusprig werden lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie hacken und darüber streuen.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Schnell und lecker

Meine Lust auf Spinat und der riesige Hunger wurden heute mit einer leckeren Gnocchi-Pfanne gestillt. Kaum Arbeit und ein sättigendes, gut schmeckendes Ergebnis. So sollte es sein. *Bäuchleintätschel*



Beim Kochen gehört: „Die letzte Spur“ von Charlotte Link – Nach den ganzen Fantasy-Sachen mal wieder ein ernsthafter und spannender Roman. Man wird etwas in die Geschichte herein geworfen. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wie die der jungen Elaine, deren Flug nach Gibralta zu einer Hochzeit und damit der Ausbruch aus ihrem öden Leben gestrichen wird, oder aus Sicht der Frau, die sich Jahre später auf den Spuren der verschollenen Elaine macht ... Ich bin gespannt.


Schnabulöses heute – Schnelle Spinat-Frischkäse-Gnocchi-Pfanne:




Gnocchi-Pfanne, 2-3 große Portionen:
220g Blattspinat mit etwas Wasser in einem Topf oder in der Mikrowelle auftauen lassen. Dann zwei Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden und unter Rühren andünsten. Zwei Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und zu den Zwiebeln geben. Den Knoblauch kurz mit andünsten und dann mit etwas Weißwein ablöschen, Mit einem Schluck Milch und 150g Frischkäse verrühren und einköcheln lassen. Nun den Blattspinat dazu geben und eine Handvoll Rahmspinat in einem Topf erwärmen und sobald er flüssig ist, dazu geben. Alles mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und etwas frisch geriebener Muskatnuss würzen.
500. Gnocchi bissfest kochen, abschrecken, abtropfen lassen und mit in die Pfanne geben. Alles gut vermischen und noch ein mal abschmecken.

Freitag, 17. Oktober 2008

Knusprig und kartoffelig

Ich hatte furchtbare Lust auf Kartoffelpuffer, wollte diese jedoch nicht nur mit Salat oder wieder mit Tomatensugo oder Pilzsoße kombinieren, daher gab es heute einen leckeren Kräuterquark und Gemüse dazu. War eine sehr leckere Kombination zu den knusprigen Reibekuchen. Ich habe mich ein wenig überfressen. Aber nur ein wenig.
Auf der rechten Seite könnt ihr übrigens seit einigen Tagen die neue und hoffentlich hilfreiche Suchfunktion bewundern. Vielen Dank an Sophie, für den Gedanken und die Hilfe. Ich finde sie jetzt schon praktisch – Hier zu stöbern nimmt nämlich manchmal weniger Zeit in Anspruch, als zu schauen wohin ich meine Rezeptesammlung verlegt habe. ;)


Beim Kochen gehört: Weiter „Rauer Donnerstag“ von Garth Nix, schade, dass ich wohl bald durch die deutsch übersetzten Folgen durch bin. Zum nebenbei Hören sind die Folgen doch sehr nett, auch wenn es ihnen etwas an Spannung fehlt.


Schnabulöses heute – Knusprige Reibekuchen mit würziger Zucchini und Champignons und Kräuterquark:





Kartoffelpuffer, 2-3 Portionen:
5 größere Kartoffeln schälen, grob raspeln und dann trocken tupfen. Eine Zwiebel schälen, würfeln und darunter geben. Zwei Esslöffel gesiebtes Mehl mit etwas Milch und einem großen oder zwei kleinen Eiern verquirlen. Die Masse mit den Kartoffeln vermischen, salzen und pfeffern.
Fett in einer Pfanne heiß werden lassen und immer 1-2 Esslöffel der Masse hinein geben und etwas platt drücken, sodass die Kartoffeln nach dem Wenden durch und nicht noch innen roh sind. Die Puffer etwas abtupfen und direkt essen.
Wenn die Masse zu lange steht, wird das Ei-Mehl-Gemisch durch die Feuchtigkeit aus den Kartoffeln dünner, sodass die Puffer nicht mehr so gut halten, daher darf man ruhig etwas schneller alle braten.

Zucchini-Pilz-Gemüse:
Eine große Zucchini waschen, von den Enden befreien und in Scheiben schneiden. Zwei Hände voll Champignons putzen und vierteln. Etwas Gewürzöl in einer Pfanne warm werden lassen und die Zucchinis hineinlegen. Wenn sie umgedreht werden, die Pilze hinzufügen und beides anbraten. Mit Salz abschmecken und wenn man kein Gewürzöl hat, vielleicht eine Kräuter und Pfeffer hinzufügen.

Quark:
250g Magerquark mit etwas Mineralwasser glatt rühren und mit ein bisschen Honig und Salz abschmecken. Verschiedene frische Kräuter (ich habe Petersilie, Basilikum, Rosmarin und Salbei genommen) waschen und klein hacken. Eine Knoblauchzehe fein würfeln und unterrühren.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Ohne viel Arbeit satt

Da wir Zwei momentan gerne Kartoffeln essen und mich die halbe Aubergine so traurig aus dem Kühlschrank ansah, gab es heute eine leckere Kartoffelpfanne. Etwas besser klappt es bestimmt mit festkochenden Kartoffeln, aber auch so hat es sehr gut geschmeckt.
Das ist bestimmt eine leckere Kartoffel-Resteverwertung und mit gekochten geht es dann auch ganz fix. So dauert es zwar einen Moment, bis die Kartoffeln gar sind, aber abgesehen von dem bisschen Schnippelei, macht die Pfanne keine Arbeit.



Schnabulöses heute – Mediterrane Kartoffelpfanne:





Kartoffelpfanne für zwei Personen:
Etwa 5-6 mittelgroße Kartoffeln abspülen und dann in Spalten schneiden (6-7 aus jeder Kartoffel). Diese dann in einer großen Pfanne in Olivenöl auf kleiner Flamme andünsten, bis man sie problemlos mit dem Messer pieksen kann. Ruhig mit dem Deckel drauf garen.
In der Zwischenzeit eine etwas größere Zucchini in Spalten schneiden und eine halbe Aubergine würfeln. Sind Kartoffeln so gut wie gar, zuerst die Zucchini und nach einigen Minuten die Aubergine hinzugeben und dann die Flamme höher drehen und alles bräunen lassen.
Ungefähr 6 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten in dünne Streifen schneiden und dazu geben, wenn alles gut gebräunt ist. Nun etwas Knoblauch fein facken und mit einigen zerzupften, frischen Blättern Salbei und einigen Rosmarinnadeln in die Pfanne geben. Auch diese kurz mit anrösten und noch alles salzen und pfeffern. Zum Schluss einige schwarze Oliven in Ringe schneiden und drüber streuen.