Dienstag, 23. Dezember 2008

Uff.

Geschenke besorgen, Besuche planen, einkaufen, Weihnachtsessen auf die Beine stellen, Glühwein trinken, Geschenke einpacken, ... Das war doch ganz schön viel Stress in letzter Zeit.
Umso mehr freue ich mich nun über die freien Tage und dass so gut wie alles erledigt und besorgt ist. Daher war am Adventssonntag ein wenig mehr Zeit zum Kochen und ich habe mich an den lang geplanten Knödeln versucht. Wie alles Kartoffelige mag ich auch diese sehr gern, nur als Beilage zu Rotkohl als traditionelles Weihnachtsessen, wenn man auf das Fleisch verzichtet, sind sie doch etwas langweilig. Stattdessen habe ich in Pilzgulasch gemacht, in das ich versuchsweise ein paar Maronen mit hineingegeben habe. 
Es war unglaublich lecker! Wäre das Weihnachtsessen nicht schon geplant, würde ich meiner Familie dies glatt vorsetzen. Sehr würzig und passt perfekt zu den Knödelchen.







Schnabulöses gestern – Kleine Kartoffelknödel zu Pilzgulasch mit Maronen:










Knödel, 12 Stück, 3-4 Portionen:
600g vorwiegend festkochende Kartoffeln schälen und in einem Topf mit Deckel mit etwas Wasser garen. Die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse zerdrücken und mit einer Prise Salz und so viel Kartoffelmehl (etwa 130g), dass der Teig beim Formen nicht mehr klebt, vermischen. Nun kleine Knödel formen, diese können auch gut vorbereitet und später gegart werden.
Wasser in einem Topf zum Sieden bringen, Knödel hineingeben, 5 Minuten kochen lassen und dann 10 Minuten im warmen Wasser ziehen lassen.


Pilzgulasch, 3-4 Portionen:
Ein großes Glas mit getrockneten Pilzen (z.B. Stein- oder Birkenpilze) zur Hälfte füllen, mit warmen Wasser übergießen und gut einweichen lassen.
250g Esskastanien kreuzweise einritzen, für etwa 10min (bis die Schale aufspringt) in den vorgeheizten Ofen geben, dann in eine Schüssel füllen, sie mit kochendem Wasser übergießen und dieses kalt werden lassen. Danach die Maroni aus ihrer Schale befreien und zur Seite legen.
300g Champignons und 100g Kräutersaitlinge putzen und in Scheiben schneiden, eine größere Gemüsezwiebel schälen und fein würfeln. Nun die Pilze in zerlassener Butter scharf anbraten und sobald sie leicht gebräunt sind, die Flamme herunterdrehen und die Zwiebeln mit andünsten. Die eingeweichten Pilze etwas ausdrücken und in kleine Stücke schneiden, auch sie mit in die Pfanne geben. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Maroni dazugeben. Nun alles mit einem groooßen Schluck Weißwein ablöschen. Das Einweichwasser der Pilze (Vorsicht, unten setzt sich manchmal etwas Erde ab) nach und nach mit dazugeben und etwa 350ml Sahne oder Sahneersatz dazu gießen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und einköcheln lassen. Wer mag, kann etwas Kartoffelmehl mit Milch verrühren und das dann zügig unterrühren, damit die Soße etwas besser andickt. Abschmecken und kurz vor dem Essen gehackte Petersilie dazugeben.

Kommentare:

Barbara hat gesagt…

Selbstgemachte Knödel, wow! Und das Pilzgulasch liest sich super, auch das Foto ist toll. Das ist vorgemerkt!

Im Gärtnerblog ist gerade ein Event zum Thema Esskastanien - das wäre doch ein toller Beitrag?! :-)

Food is just a 4-letter word hat gesagt…

Ich dachte doch, ich hätte irgendwo etwas Passendes gelesen, ich wusste nur nicht mehr wo, klasse - Vielen Dank! :)

Denver hat gesagt…

Pilzgulasch als Fleischersatz zu den Knödeln ist eine gelungene vegetarische Alternative. Das Gericht sieht himmlisch aus!

it's loveable. hat gesagt…

Das sieht sehr lecker aus!

nyla hat gesagt…

Sieht wie immer lecker aus =)


Frohe Weihnachten

Food is just a 4-letter word hat gesagt…

Vielen Dank - und frohe Weihnachten! :)