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Sonntag, 16. August 2009

Nachgereicht

In letzter Zeit war ich ziemlich im Stress, kein Grund, um nicht gut und lecker zu essen, aber einer, um keine Zeit zum Bloggen zu haben. Daher gibt es nun, auf einem Haufen, das Essen der letzten Zeit.
Das Curry kam mit zur Arbeit, war sehr lecker und für mich auch kalt sehr gut essbar – aber ich bin da auch nicht so empfindlich.
Die Bandnudeln gab es gestern zu einer Reste-Soße, mit allem was noch da war. Ich war zunächst äußerst skeptisch, ob das so schmeckt, insbesondere wegen der Mischung aus Wein und dem leicht ziegigem Frischkäse, aber es war überraschend toll.
Die Lavas habe ich letztens im Supermarkt (bei Plus) gefunden, perfekt sommerlich, schnell gemacht und sehr, sehr lecker. Da habe ich auch meinen Frischkäse mit etwas Ziege, von Buko, zum ersten Mal verarbeitet – obwohl ich bei allem ziegigen erst mal skeptisch bin, sehr lecker, vor allem in der Kombination.
Die letzten Pfifferlinge gab es, ganz faul, zu geraspelten Kartoffeln. Ursprünglich hatte ich Kartoffelpuffer geplant, aber in einem Anfall von akutem Hunger, habe ich dann doch alles angebraten und schnell verschlungen.
Die Teigtaschen kann ich nur empfehlen, die waren großartig - der Quark-Öl-Teig war noch nach Tagen locker und saftig, die Kräuter kamen schön raus, die Füllung passte toll dazu und ich könnte nicht sagen, ob ich die Mozzarella- oder die Feta-Variante lieber mochte. Warm unheimlich lecker, kalt auf der Arbeit immer noch gut.
Den ersten Teil der frischen Pfifferlinge gab es schlicht angebraten zu Bandnudeln. Ohne viel Schnickschnuck, möglichst pur mit viel Geschmack.






Schnabulöses die letzten Tage ...



Kartoffel-Zucchini-Erbsen-Curry mit Reis zum Mitnehmen:

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Bandnudeln mit Gemüse-Ziegenfrischkäse-Weißwein-Soße:

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Lavas mit Ziegenfrischkäse, Chilisoße, Salat, gebratenem Gemüse und Kräuter-Knoblauch-Quark:

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Kartoffel-Geknusper mit Pfifferlingen:

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Kräuter-Teigtaschen mit Gemüse-Tomatensugo und Mozzarella oder Feta gefüllt:

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Bandnudeln mit gebratenen Pfifferlingen:

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Curry, 2-3 Portionen:
2 große Kartoffeln würfeln, garen, bis sie fast durch sind, und dann abgießen. Eine Zucchini in Stifte schneiden und im Wok andünsten. Die Kartoffeln, eine gewürfelte kleine Gemüsezwiebel und ordentlich Currypaste hinzufügen, alles unter Rühren andünsten. Sobald die Zucchini bissfest werden, eine kleine Packung oder Dose Kokosmilch hinzufügen. Diese einreduzieren lassen und mit Currypulver, Chilipulver, Zitronensaft und Sojasauce abschmecken. Tiefkühlerbsen unterrühren. Dazu gab es gekochten Reis.


Gemüse-Frischkäsesoße, eine Portion:
Ein Stückchen Zucchini in Stifte schneiden und diese andünsten. Eine halbe rote Paprika in Streifen schneiden und hinzufügen, wenn die Zucchini langsam weich wird. Nudelwasser aufsetzen. 2 Hände voll Champignons putzen, vierteln und anschließend dazu geben. Nudeln in das Wasser geben und kochen. Sobald das Gemüse gar wird, eine fein gehackte Knoblauchzehe mit in die Pfanne werfen und alles mit etwas Weißwein ablöschen. 2-3 gehäufte Esslöffel Frischkäse mit Ziegenmilch einrühren. Mit etwas Joghurt und Milch verrühren und mit Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Frische Kräuter (bei mir Salbei, Basilikum, Petersilie, Thymian und Oregano vom Kräuterbrett) hacken und unterrühren. Soße dann direkt auf die Nudeln geben.


Lavas, 2 Stück:
Eine Knoblauchzehe möglichst fein würfeln und zu etwas Joghurt oder Quark geben und ziehen lassen. Danach eine halbe Zucchini in Stifte schneiden und in Olivenöl andünsten, sobald sie gar wird, eine halbe gelbe oder rote Paprika in Streifen hinzugeben. Nebenher Salat waschen und zerreißen und 3-4 Cocktailtomaten waschen und in Stücke schneiden. Frische Kräuter nach Wahl hacken und zu dem Quark bzw. Joghurt geben, diesen mit Honig, Salz, Zitronensaft abschmecken und eventuell etwas Milch unterrühren, wenn die Konsistenz nicht passt.
Nun das Lava kurz auf einem Teller in die Mikrowelle geben und aufwärmen. Danach direkt mit Frischkäse mit Ziegenmilch bestreichen, mit Chilisoße besprenkeln und Salat, Tomaten und Gemüse (ruhig mit etwas Öl) darauf geben. Alles salzen, die Soße drüber geben und aufrollen.

Geknusper, 1 Portion:
2-3 Kartoffeln raspeln und auf kleiner Flamme in Butter in einer Pfanne mit einer halben Gemüsezwiebel andünsten. Währenddessen 1-2 Hände voll Pfifferlinge putzen und diese dann mit in die Pfanne geben, sobald die Kartoffeln gar werden. Nun die Flamme höher drehen und alles ordentlich anbraten. Zwei kleine Eier dazu geben und gut knusprig werden lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gehackte Petersilie drüber geben.

Teigtaschen, 4 Stück:
Eine Zucchini waschen, von Anfang und Ende befreien, klein schneiden und andünsten. Eine grüne Paprika und 2-3 Frühlingszwiebeln putzen und nach einigen Minuten hinzugeben. 2 Knoblauchzehen fein hacken und mit andünsten, sobald das Gemüse gar ist. Dann eine kleine Packung passierte Tomaten mit hinein geben und auf kleiner Flamme einköcheln lassen.
Währenddessen 300g Mehl, ein Paket Backpulver, eine Prise Salz, 150g Magerquark und je 6 EL Milch und Olivenöl gut verkneten. Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Salbei, Oregano und Thymian) grob hacken und unterkneten. Den Teig in vier Teile reißen und möglichst dünn ausrollen.
Das Gemüse-Tomatensugo mit Honig, Salz und grobem Pfeffer abschmecken. Eine Packung cremigen Feta und eine Packung Mozzarella würfeln.
Nun etwas von dem Sugo auf je eine Hälfte des Teiges (der bereits auf dem Backblech liegt) geben und zu zweien Feta und zu zweien Mozzarella dazu. Die Taschen zuklappen und festdrücken. Im vorgeheiztem Ofen etwa 15min backen.

Bandnudeln mit Pfifferlinge:
Etwa 150-200g Pfifferlinge putzen, große in zwei Teile schneiden. 2 geputzte Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beides in etwas Butter und Olivenöl andünsten, nebenher Bandnudeln kochen. Sobald die Pfifferlinge knusprig und die Frühlingszwiebeln glasig werden, alles mit Salz und Pfeffer würzen und Petersilie hacken. Die Nudeln abgießen, gut abtropfen lassen und dann mit den Pilzen und der Petersilie mischen.

Sonntag, 2. August 2009

Grünes mit Nudeln

Als zweite Variante, aus dem Gemüse, mit Pesto und Mozzarella zu Nudeln – unglaublich schnell fertig, sehr einfach, sehr sommerlich-lecker.






Schnabulöses gestern – Brokkoli, Blumenkohl und Zucchini mit Kräuter-Pesto und Mozzarella zu Bandnudeln:


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Nudeln, 2 Portionen:
Eine Handvoll Pinienkerne rösten. Einen halben Brokkoli und einen halben Blumenkohl putzen und in kleine Röschen zerbrechen. Eine halbe Zucchini putzen und in Scheiben schneiden. 2 Knoblauchzehen fein hacken.
In einem Topf mit Deckel den Blumenkohl in etwas Wasser garen, nach einigen Minuten den Brokkoli hinzufügen. Nebenher Nudelwasser aufsetzen. Den Knoblauch mit Olivenöl bedecken.
Nudeln ins Wasser geben. Brokkoli und Blumenkohl abgießen. Die Zucchini andünsten. Basilikum, Salbei, Thymian, Petersilie und Oregano pflücken, waschen und grob hacken bzw. zerzupfen. Blumenkohl und Brokkoli zur Zucchini geben.
Die Kräuter zu dem Öl-Knoblauchgemisch geben und mit Salz und grobem Pfeffer würzen. 1-2 Mozzarellakugeln würfeln. Die Nudeln abgießen, gut abtropfen lassen und alles mischen.

Grünes mit Reis

Nachdem es Blumenkohl und Brokkoli im Angebot gab und mir nach etwas Schnörkellosem war, gab es gestern je eine Hälfte mit Reis und einem leckeren Sößchen.
Ich hatte lange nichts mehr mit Reis und die Soße passte ziemlich gut dazu.




Schnabulöses gestern – Blumenkohl, Brokkoli, Zucchini und Erbsen zu Langkorn- und Wildreis und Sößchem:


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Gemüsereis, 2 Portionen:
Einen halben Blumenkohl und einen halben Brokkoli vom Strunk befreien, in die Röschen zerteilen und gut waschen. Eine halbe Zucchini putzen und in dünne Scheiben schneiden.
Reiswasser aufsetzen. Den Blumenkohl mit etwas Wasser in einen Topf mit Deckel geben und einige Minuten garen lassen. Den Reis (vielleicht eine Tasse, also eine kleine?) ins kochende Wasser geben.
Geputzte Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Nun etwas Butter schmelzen und die Frühlingszwiebeln darin andünsten. 2 Knoblauchzehen schälen, fein würfeln und zu den Frühlingszwiebeln geben. Brokkoli und Zucchini zum Blumenkohl geben, durchrühren.
Zu den Frühlingszwiebeln nun einen Schluck Weißwein und eine Packung Frischkäse geben, gut verrühren, eventuell etwas Milch hinzufügen. Die Soße mit Honig, Salz, frischer Muskatnuss und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Tiefkühlerbsen zum Gemüse geben, durchrühren und nach 1-2min abgießen. Nun Petersilie waschen und hacken.
Den garen Reis mit dem Gemüse mischen, Soße darüber geben.

Samstag, 1. August 2009

Knuspriges mit Curry

Als ich letztens entnervt meine Kartoffelreste angestarrt habe (die kleinen nämlich, die so doof zu schälen sind) kam mir ein gar großartiger Einfall, der nun endlich umgesetzt wurde. Ich bin momentan sowieso recht currybegeistert und das Ergebnis ist unheimlich würzig, leicht scharf, schön knusprig und mit leichten Beilagen perfekt für den Abend. Der frische Quark zum Dippen und Salat zum Dazuessen, passt wirklich gut dazu.
Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall öfter machen.



Schnabluöses gestern – Curry-Knusperkartoffelspalten mit Sesam zu Kräuterquark und Salat:


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Currykartoffeln, eine Portion:
4-6 kleinere vorwiegend festkochende Kartoffeln in ihrer Schale kochen. Dann die Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und in Spalten schneiden. Eine kleine Gemüsezwiebel würfeln.
Nun die Kartoffel in eine Pfanne mit neutralem Öl geben und anbraten, nach einigen Minuten die Zwiebeln hinzufügen. Gut rühren und einen guten Happs gelbe Currypaste dazugeben, etwas Paprika- und Tomatenmark dazu und zusehen, dass sich das gut verteilt. Nun auch den Sesam hinzufügen. Mit Currypulver abschmecken und asiatischer Chilisoße oder Chilipulver schärfen.
Sobald alles gewünscht-knusprig ist, servieren.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Sommerlich und schnell

Da sich das Wetter ja noch nicht so ganz entscheiden kann und es neben den kühlen Momenten auch wieder sommerlich-heiß ist, war mir nach etwas leichtem, frischem, mit viel Zucchini.
Sehr lecker, sehr schnell gemacht und lauwarm direkt oder kalt später, auch gut zum Mitnehmen geeignet, essbar.



Schnabulöses gestern und heute – Farfalle-Salat mit Zucchini, Tomaten, Feta, Pinienkernen und frischen Kräutern:


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Nudelsalat, 2 Portionen:
Eine Handvoll Pinienkerne anrösten und zur Seite stellen. Eine Zucchini putzen, in dünne Scheiben schneiden und auf kleiner Flamme in reichlich Olivenöl andünsten. Nebenher Nudelwasser zum Kochen bringen. 2 Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden und nach einigen Minuten hinzugeben. Schleifchennuden ins Wasser geben und kochen. Sobald die Zucchini bissfest sind, 2 fein gehackte Knoblauchzehen hinzufügen kurz mit dünsten. Die Nudeln abgießen sobald sie al dente sind. 3 Tomaten waschen und würfen. Eine halbe Packung cremigen Feta zerdrücken.
Nun die Nudeln mit den Zucchini und dem Olivenöl an ihnen vermengen, Tomaten und Feta hinzufügen und mit Salz und grobem Pfeffer würzen. Frische Kräuter, bei mir Oregano und Thymian, und die Pinienkerne darüber streuen.

Sonntag, 26. Juli 2009

Sommerregen-Kekse

Ja, es gibt auch für Kekse im Sommer gute Gründe. Ganz abgesehen davon, dass das Wetter den Sommer hier eh gerade boykottiert, werde ich sie verschicken und es freut sich jemand darüber – Gute-Laune-Carepakete quasi. Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und es gab und gibt ein leckeres Endergebnis.




Schnabulöse Kekse (von rechts nach links) – Haselnusskugeln in Vanillezucker, Französische Orangenkekse, Mandelkekse mit Schokosprenkeln, Amaretti mit Schokostückchen, Haferflockenkekse in Zartbitterschoko getaucht, Schoko-Schokoladenkekse und Zitronenkekse mit und ohne Glasur:


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Mandelkekse:
125g Margarine mit 125g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker verrühren, 2 Eier dazugeben. 100g gemahlene Mandeln mit 250g Mehl vermengen und untermengen, eventuell etwas (Reis)milch hinzufügen. Kleine Kekse formen und 10-15min backen. Mit Vollmilchkuvertüre besprenkeln.


Zitronenkekse, anderthalb Bleche:
Je 125g Zucker und Margarine verrühren, zwei Eier hinzugeben. 300g Mehl mit einer Prise Salz und einem halben TL Backpulver vermischen. Mit zwei Fläschchen Zitronenaroma alles vermengen. Den Teig eine Stunde kühlen, dann mit den Händen kleine Kekse formen, auf ein Backblech mit Backpapier setzen und etwa 10min backen (sollten noch weich sein). Abkühlen lassen und eventuell mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen


Orangenkekse:
100g Margarine zerlassen und avkühlen lassen. 200g Zucker mit 3 Eiern vermischen, Margarina hinzugeben. 300g Mehl mit einem halben Päckchen Backpulver und einem Päckchen Orangenback unterrühren. Milch dazu geben, bis der Teug leicht gießbar ist. Esslöffelweise (mit viel Platz) auf ein Backblech geben. Etwa 10 min backen


Vanille-Haselnusskugeln, anderthalb Bleche:
280g Mehl mit 200g gemahlenen Haselnüssen und 80g Zucker vermengen. 200g Margarine unterkneten. Den Teig eine Stunde kühlen. Nun kleine Bällchen formen, auf ein Backblech setzen 10-12min backen und anschließend warm in einem Puderzucker-Vanillezucker-Gemisch wälzen.


Amaretti, ein Blech:
200g geriebene Mandeln mit 100g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und einigen Tropfen Bittermandelöl mischen. 50g Zartbitterschoko reiben. 2 Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen. Schoko und die Masse unterheben. Nun mit zwei Löffeln Nocken abstechen.


Haferkekse, 2 Bleche:
120g Margarine schmelzen. Je 120g Zucker, Mehl und Haferflocken mit einer Prise Salz und einem halben TL Backpulver mischen. Das Gemisch mit einem Schluck (Reis)milch zur Margarine geben und durchrühren. Nicht zu eng auf ein Backblech mit Backpapier geben und etwa 10min backen. Danach herausnehmen, kurz aushärten und abkühlen lassen, dann mit Zartbitterkuvertüre bestreichen.



Schokokekse, anderthalb Bleche:
250g Mehl mit 2-3 grooooß gehäuften Esslöffeln Backkakao, einem Teelöffel Backpulver und 120g Zucker mischen. Ein Ei, 175g Margarine und eventuell etwas (Reis)milch hinzufügen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde kühlen lassen Nun anderthalb Tafeln Vollmilch- oder Zartbitterschoko zerteilen und immer ein Stückchen mit Teig umbasteln, diese (mit etwas Platz) auf ein Backblech setzen. Etwa 10-12min backen, abkühlen lassen und dann mit Vollmilch- oder weißer Kuvertüre verzieren.

Samstag, 25. Juli 2009

Schlicht gemüsig

Mir war nach ganz viel schlichtem Gemüse, also gab es ganz viel schlichtes Gemüse. Aals schnöde Sättigungsbeilage frisches Sonnenblumenkernbrot aus einer Brotbackmischung. Unaufregend und sehr lecker.
Dazu ein Bildchen von meinem Mitnehm-Frühstück: Roggenknäcke, Frischkäse (im Gläschen), etwas von der Couscous-Füllung und Nektarinen. Hat leider nicht lang vorgehalten auf dem Heimweg und nach dem ewig langen Einkauf bin ich doch über die für's Backen gedachte Schokolade hergefallen.





Schnabulöses gestern – Zucchini-Tomaten-Auberginen-Gemüse mit Kräutern und Pinienkernen zu frischem Sonnenblumenkernbrot:


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Gemüse, 2 Portionen:
Zwei Zucchini putzen, klein schneiden in etwas Olivenöl auf kleiner Flamme andünsten. Eine Aubergine von Strunk und Ende befreien, waschen, würfeln und nach einigen Minuten zur Zucchini geben. Zwei geputzte Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und ebenfalls in die Pfanne befördern. Umrühren nicht vergessen, das ganze Gemüse langsam gar dünsten, eventuell Olivenöl nachgießen. Drei Knoblauchzehen schälen und fein hacken, kurz bevor das Gemüse fertig ist, den gewünschten Biss hat, dazu geben. Nun eine Handvoll Pinienkerne in einer anderen Pfanne ohne Fett anrösten. Das Gemüse mit Salz und grobem Pfeffer abschmecken und Kräuter nach Wahl (Basilikum, Salbei, Thymian, Oregano, etc.) hacken. Wer mag, kann das Gemüse mit etwas Balsamicoessig ablöschen oder ihn später darüber geben.
Gemüse auf den Teller geben, Pinienkerne und Kräuter darüber.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Gefülltes

Nachdem ich nun schon sooo oft an den Spitzpaprikas vorbei gelaufen bin, habe ich gestern endlich beschlossen, welche mitzunehmen. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich für einfaches und unspektakuläres Füllen, mit Couscous, da ich auf diesen schon länger mal wieder Lust hatte und da ich dann ganz entspannt die Reste der Füllung (ich verschätze mich grundsätzlich) kalt mit zur Arbeit nehmen kann. Kräuterquark und Salat passen ganz ausgezeichnet dazu.
Zudem hätte ich euch fast die Bilder von den Schokomuffins unterschlagen, für die ich ein bisschen der tollen Vollmilch-Sanddorn-Orangen-Schokolade geopfert habe, die mir eine Freundin geschenkt hat. Eine unheimlich leckere Kombination aus dem dunklen Kakao und der süß-fruchtigen Schokolade.



Schnabulöses gestern und heute – Spitzpaprika mit scharfem Gemüse-Feta-Couscous gefüllt zu Kräuterquark und Salat und Schokomuffins mit Sanddorn-Orangen-Schokostückchen:


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Spitzpaprika, 3 Portionen:
5 Spitzpaprikas von ihrem Strunk und den Kernen befreien und von innen und außen waschen.
Etwa 200g Couscous (vielleicht lieber etwas weniger, wenn man keine Reste mag) mit kochendem Wasser bedecken und quellen lassen.
2 Frühlingszwiebeln und eine Zucchini putzen. Die Zucchini in kleine Stifte, die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und beides in scharfem Öl andünsten. 2-3 Knoblauchzehen fein hacken und dazu geben, sobald die Zucchini bissfest wird. 2-3min weiter dünsten, dann das Gemüse zum Couscous geben. Oooordentlich Tomatenmark, 3 gewürfelte Tomaten und eine Packung zerbröselten cremigen Schafsfeta dazu geben und alles verrühren. Etwas Honig und eine große Prise Salz hinzufügen und abschmecken. Oregano dazu zupfen und eventuell mit Chilipulver schärfen.
Den Couscous in die Paprikas füllen, diese in eine mit Olivenöl beträufelte Auflaufform geben und vielleicht 15-20min im Ofen backen.



Schokomuffins, 7 Stück:
220g Mehl mit 2TL Backpulver, einer Prise Salz, 60g Zucker und zwei gut gehäuften Esslöffeln Backkakao mischen. Ein Ei mit 125ml Milch und 3 EL Sonnenblumenöl verrühren. Beides grob vermengen.
Immer einen Löffel in ein Papierförmchen setzen, dann 1-2 Stückchen Wunschschoko hinein drücken und Teig drüber geben. Etwa 15-20min backen.

Montag, 20. Juli 2009

Das erste Mal mit Mangold

Aus der Metro haben wir auch Mangold mitgebracht, den ersten Mangold meines Lebens. Ich habe ihn einfach ähnlich wie Spinat verwendet, was recht gut funktioniert hat. Ich war mir zunächst unsicher, was ich damit anfangen wollte, habe mich aber dann für die Kartoffel-Feta-Kombination entschieden, die mag ich auch bei Spinat sehr. Beim Nachkochen ohne Mangold, würde ich daher einfach auf frischen oder Tiefgekühlten Blattspinat zurückgreifen.






Schnabulöses heute – Mangold-Kartoffelrösti-Auflauf mit Feta und Pinienkernen:


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Auflauf, 3-4 Portionen:
4 mittelgroße Kartoffeln schälen und reiben. In einem Topf mit Wasser 3-4 Minuten kochen lassen, sodass sie nicht mehr ganz roh sind. Gut abtropfen lassen.
Den Mangold gut abwaschen, die Stile in feine Streifen schneiden, den Rest etwas gröber hacken. 3 Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. In einer größeren Pfanne Olivenöl erwärmen und die Stile 4-5 Minuten auf kleiner Flamme unter Rühren andünsten. Dann die Frühlingszwiebeln dazu geben und noch mal 2-3 Minuten dünsten lassen. Dann 2-3 gehackte Knoblauchzehen und den Rest Mangold hinzugeben und alles unter einem Deckel zusammenfallen lassen, hin und wieder umrühren und eventuell Öl nachgeben.
Die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, einem Ei und so viel Mehl, dass es nicht mehr ganz klebt vermengen. Eine Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, Kartoffelmasse drauf und auch darauf etwas Öl geben. Schon mal in den vorgeheizten Ofen schieben und etwas anknuspern lassen.
Den Mangold nun mit 100g Ricotta mischen und mit Salz, Honig und grobem Pfeffer mischen, etwas Thymian oder Oregano hinzufügen. Cremigen Schafsfeta zerbröseln.
Nun auf dem Auflauf die Mangoldmasse geben, Feta drüber streuen und alles im Ofen etwas braun werden lassen. Pinienkerne in einer Pfanne rösten und vor dem Essen darüber geben.

Samstag, 18. Juli 2009

Tolles aus der Metro

... nämlich ein riiiesiges Päckchen mit unglaublich großartigen Steinpilzravioli. Da die an sich schon so lecker sind, wollte ich etwas möglichst Unaufregendes dazu machen, dass den Geschmack nicht übertüncht und habe mich so für eine weißweinige Soße entschieden. Das hat unheimlich gut gepasst – Ich war am Ende ganz schön voll gegessen.






Schnabulöses gestern – Steinpilzravioli mit Ricotta-Weißwein-Soße:


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Soße, 2 Portionen:
2 Schalotten schälen, in ganz dünne Scheiben schneiden und in zerlassener Butter gaaanz langsam weich dünsten. Zwei Knoblauchzehen ganz fein hacken und mit andünsten. Gut rühren und nicht braun werden lassen. Alles mit einem großen Schluck Weißwein ablöschen und etwas köcheln lassen. 150g Ricotta einrühren und etwas Milch dazu geben. Alles weiter köcheln lassen und mit Honig und Salz abschmecken. Eventuell etwas Wein nachgießen. Groben Pfeffer unterrühren. Gehackte Petersilie dazu geben und die Soße damit auf die Ravioli geben.

Montag, 6. Juli 2009

Hey Sommer.

Da mir vom letzten Einkauf Zucchini mitgebracht wurde und ich schon lange keine schnöde Tomatensoße mehr hatte, gab es heute Sommer pur in Form einer tollen Gnocchipfanne. Es war fruchtig, scharf, gemüsig und der cremige Feta passte toll dazu. Dazu geht das Ganze auch noch unglaublich schnell, macht wenig Arbeit und ist auch an dem angeblich erst mal letzten heißen Tag gut zu essen.


Schnabulöses heute – Mediterrane Zucchini-Tomaten-Gnocchipfanne mit Feta und frischem Oregano:

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Gnocchipfanne für Zwei:
400g Gnocchi bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen. Eine halbe Gemüsezwiebel klein würfeln und in Olivenöl und etwas Habaneroöl (alternativ: später schärfen) auf kleiner Flamme andünsten. Zwei kleinere Zucchini waschen, von den Enden befreien und in Stifte schneiden, zu den Zwiebeln geben. Beides unter rühren langsam weich dünsten, bis die Zwiebeln glasig werden. 2 Knoblauchzehen schälen, fein hacken und dazu geben. Nach 1-2 Minuten 500g passierte Tomaten hinzufügen und alles köcheln lassen. Mit Tomatenmark und Honig abschmecken - Salz habe ich mir wegen des salzigen Fetas und den gut gesalzenen Gnocchi gespart. Alles einige Minuten köcheln und etwas reduzieren lassen. Dann die Gnocchi mit in die Pfanne geben und ein Päckchen cremigen Schafsfeta mit einer Gabel leicht zerbröckeln und zerdrücken. Oregano pflücken, Thymian ist bestimmt ein geeigneter Ersatz (und schmeckt auch gefriergetrocknet - im Gegensatz zu Oregano).
Die Gnocchi auf einen Teller geben, Feta darauf bröseln und Oregano und groben Pfeffer darüber streuen.

Samstag, 4. Juli 2009

Sommerliches an einem faulen Samstag

Da ich den ganzen Vormittag und Mittag nur damit verbracht habe, die Sonne zu genießen, ein bisschen auf der Decke zu lesen und mich in die Schwimmbad-Fluten zu stürzen, hatte ich genug Zeit, mir Gedanken um die Gemüseverwertung zu machen.
Das Gemüse wollte ich möglichst knackig und pur haben, nur mit etwas Frischkäse, damit es nicht zu trocken wird. Als Beilage habe ich mich dann für knusprige Ofenkartoffeln entschieden, das passte sehr gut. Dazu gab es dann, als feurig-scharfe Unterstützung, meine Lieblingschilisoße und etwas vom Chutney. Sehr empfehlenswerte Kombination!
Man beachte bitte, wie unglaublich unverwackelt alles aussieht – der Dank geht an den gar wundervollen Stativspender.


Schnabulöses heute – Gedämpftes Sommergemüse auf Frischkäse mit knusprigen Ofen-Kartoffelscheiben:

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Gemüse, 3 Portionen:
3-4 Möhren schälen, in Scheiben schneiden und mit etwas Wasser und einer Prise Salz in einen Topf mit Deckel geben. 2 kleine Kohlrabis schälen und in Würfel schneiden, sobald die Möhren mit dem Messer anpieksbar werden, dazu geben. Eine Zucchini putzen und in Scheiben schneiden, einen kleinen Brokkoli vom Strunk befreien, waschen und in seine Röschen zerteilen, diese eventuell halbieren, wenn sie zu groß sind. Sobald auch der Kohlrabi langsam gar wird, beides mit in den Topf geben. Sobald das Gemüse bissfest gar und fertig ist, das restliche Wasser abgießen und eine gehackte Knoblaauchzehe und eine Handvoll TK-Erbsen unter das Gemüse rühren, den Deckel wieder auf den Topf legen und einen Moment stehen lassen.
Etwas Frischkäse , ich habe Bärlauch und Toskana genommen, auch einen Teller geben. das Gemüse darauf, sodass er angewärmt wird. Mit scharfer Soße genießen.

Kartoffeln:
Pro Person 2-3 große Kartoffeln (bzw. mehrere kleine – ich verwerte so gerne die Miniaturkartoffeln, die ich nicht lästig schälen mag) waschen, von Augen befreien und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz, grobem Pfeffer und Olivenöl in einen Plastikbeutel geben und gut durch schütteln und kneten.
Auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15-20min im Ofen garen (einfach mit dem Messer anpieksen oder probieren, um zu schauen, ob sie gar werden). Zum Schluss noch den Grill anwerfe und sie etwas bräunen lassen, wenn nötig.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Schnelles mit Pasta

Heute gab es also, wie gestern angedroht, den Rest der Champignons zu Nudeln. Um etwas aus den tapfer dem Sommer trotzenden Kräutern zu machen, gab es dazu Pesto - und um es der Hitze anzupassen habe ich Tomaten dazu geschnippelt, damit es ein wenig frischer wird. Schnell, lecker und nicht zu heftig für einen Sommerabend. Würziger Käse passt bestimmt auch gut dazu, wenn man mag.




Schnabulöses heute – Penne mit Pesto, Champignons und Tomaten:

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Penne, 2 Portionen:
Einige Pinienkerne rösten und Nudelwasser aufsetzen. 300g Champignons putzen, in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl auf kleiner Flamme dünsten. Nudeln ins Wasser werfen. Währenddessen 1-2 Knoblauchzehen schälen und 2 Handvoll Blätter Basilikum zupfen, ich habe zusätzlich noch etwas frischen Salbei und Oregano genommen - alles hacken und in einen Becher tun. Mit Olivenöl begießen und mit Salz, grobem Pfeffer und Habaneroöl würzen. 3 Tomaten feinwürfeln, die Kerne entfernen. Die Nudeln, sobald sie bissfest sind, abgießen und gut abtropfen passen. Pilze, Pesto, Nudeln mischen und mit den Tomaten bestreuen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Käsig-würzig zu Pilzen

Nachdem ich mich mit Salat und Pflaumen über den drückend heißen Tag gerettet habe, ist es am Abend zum Glück so abgekühlt, dass wieder Platz und Lust auf etwas Warmes da war. Nudeln oder Pfannkuchen standen zur Auswahl, um den ersten Teil der Champignons zu verwerten – die Wahl fiel auf die Pfannkuchen. Sie waren sehr großartig zu dem warmen, würzigen Bergkäse und der Soße mit den Kräutern.



Schnabulöses heute – Dünne Bergkäse-Pfannkuchen zu Knofi-Pilzen und Kräuter-Weißwein-Soße:


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Pfannkuchen, 3 Portionen:
Eine halbe Zwiebel schälen, würfeln und andünsten. 300-400g Champignons putzen, vierteln und hinzufügen. Sobald diese weich werden, eine große gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und alles auf kleiner Flamme warm halten.
4 Eier mit einem großen Schluck Milch und einigen EL Mehl verquirlen, die Masse sollte gut gießbar bleiben und nicht zu fest sein. TK-Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen.
Die Pilze aus der Pfanne nehmen, auf einen tiefen Teller geben (ein anderer drauf, damit sie nicht ganz auskühlen) und 4-5 Esslöffel Frischkäse (bei mir Kräuter und Bärlauch) und einen Schluck Weißwein in die Pfanne geben. Milch, Gemüsebrühe, Pfeffer, Honig hinzufügen und köcheln lassen.
Währenddessen in Butter dünne Pfannkuchen ausbacken, sobald diese umgedreht werden, eine Scheibe Käse (ich habe den Bio-Bergkäse von Plus genommen) daraufzerzupfen. Wenn sie von der anderen Seite ebenfalls braun sind, aufrollen und auf den Teller legen.
Die Soße abschmecken und 8-Kräuter-Mischung hinzufügen.

Unfotogenes im Glas

Nun komme ich, mit ein wenig Verzögerung, auch dazu, euch das unglaublich leckere Chutney zu posten. Nachdem ich einige Rezepte gelesen hatte ohne, dass mich eines so ganz und gar überzeugt hätte oder ich das Einkaufen hätte verhindern können, habe ich dieses einfach frei Schnauze zusammen geworfen.
Es ist sehr würzig und eine tolle Kombination aus süß, säuerlich und scharf. Ich bin ganz überrascht, dass ich es so mag – ich musste gestern erst mal eine zweite Portion kochen. Es schmeckt toll als Soße oder Dipp (zum Beispiel zum Blumenkohl-Strudel gestern) oder auf's Brot zu etwas Käse oder Frischkäse.
Schnabulöses heute – Zwiebel-Tomaten-Chutney mit Zucchini:
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Chutney, 2-3 Gläser
2 Gemüsezwiebeln schälen, in Ringe schneiden und in ordentlich Olivenöl auf kleiner Flamme langsam weich dünsten. Ich habe für die Schärfe zudem einen großen Schluck Habaneroöl dazugegeben, wer das nicht hat, sollte Chilis feingehackt mitköcheln lassen oder später mit Chilipulver würzen.
Eine Zucchini in Stifte schneiden und diese hinzugeben, sobald die Zwiebel weich wird, zwischendurch weiter rühren, sodass das Gemüse nicht braun wird. 1Kilo Tomaten Tomaten kreuzweise beim Strunk einritzen und mit kochendem Wasser übergießen, etwas abkühlen lassen, dann heraus nehmen und schälen. Den Strunk herausschneiden, die Tomate grob würfeln und zu den Zwiebeln geben. 2 Knoblauchzehen fein hacken und mit in die Pfanne werfen. Eventuell Öl nachgießen, eine Handvoll Zucker darüber geben und einige Minuten unterrühren weiter dünsten lassen. Nun mit einem kräftigen Schluck Apfel-Balsamico-Essig ablöschen. Einen Esslöffel Tomatenmark unterrühren, einen Schluck Apfelsaft hinzu geben und mit einer groooßen Prise Salz würzen. Alles unter einem Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse langsam zerfällt, zwischendurch rühren und eventuell Flüssigkeit nachgießen - das dauert ein wenig. Nun einen Schwung Currypulver und Chilipulver hinzugeben und alles abschmecken. Eventuell mit Essig, Zucker, Salz nachwürzen.

Montag, 29. Juni 2009

Eine Idee, zwei Varianten

Heute gab es den restlichen Blumenkohl und Brokkoli vom Wochenende – da ich noch Filoteigblätter vom Buffet hatte, die dringend wegmussten, war eine Strudelvariante geplant. Die Blätter rissen mir aber prompt alle ein, sodass ich zwei pro Gemüse-Päckchen nehmen musste und es so nicht ganz für die geplante Masse reichte. Daher kam spontan ein Auflauf als Verwertung für den Rest dazu.
Beide Varianten sind sehr lecker: Der knusprige Strudel vor allem zu dem süß-scharfen Chutney (auch kalt toll zum Nebenheressen) und der Auflauf mit dem überbackenem Käse. Ich wüsste kaum, was ich eher empfehlen würde.




Schnabulöses heute – Blumenkohl-Brokkoli-Kartoffel-Frischkäse-Auflauf und -Ministrudel:


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Auflauf/Strudel, 3-4Portionen:
4 Kartoffeln schälen, grob würfeln und gar kochen. Einen halben Brokkoli und einen halben Blumenkohl putzen und in ihre Röschen verteilen. Den Blumenkohl in einem Topf mit Deckel und etwas Wasser einige Minuten dämpfen, dann den Brokkoli hinzufügen und beides bissfest garen lassen. Das abgestropfte Gemüse mischen.
Zwei Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden und glasig dünsten. 2-3 Knoblauchzehen feinhacken und hinzufügen - alles mit einem ordentlichen Schluck Weißwein ablöschen. Eine/anderthalb Packungen Frischkäse (ich habe Reste Verwertung betrieben - es war Kräuter, Pfeffer und Knoblauch drin) hineingeben und unterrühren mit köcheln lassen. Etwas Milch hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe, Pfeffer, Honig und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Anschließend TK-Kräuter der Provence hinzufügen, die Masse abkühlen lassen und dann ein Ei unterrühren. Pinienkerne anrösten, zerhacken und unterrühren.
Für den Strudel nun zwei Filoteigblätter übereinander nehmen, an beiden Seiten und unten mit etwas Wasser bepinseln und oben (nicht zu dicht an den Rand) etwas Gemüse hinlegen und Soße darüber geben. Aufrollen, auf ein Backblech legen und mit Öl bepinseln.
Für den Auflauf das Gemüse in eine Auflaufform ggeben, die Soße darüber geben und mit würzigem Käse belegen.
Beides braucht im Ofen etwa 10-15min, ich habe am Ende noch mal kurz den Grill angemacht.

Samstag, 27. Juni 2009

Am fleißigen Samstag

Da ich heute den Tag damit verbracht habe, endlich damit zu beginnen, all die aussortierten Dinge für eBay zu fotografieren und sie zu beschreiben und zudem noch Chutney gekocht habe (das es aber erst Montag geben wird) habe ich nur schnell das verwertet, was mir im Kühlschrank so über den Weg lief. Bei Zucchini, Feta und Tomaten bot sich die Nudelkombination einfach an, da ich so etwas schon länger mal ausprobieren wollte. Schwarze Oliven hätte sehr gut dazu gepasst, aber ich war eindeutig zu faul zum Einkaufen. Wäre beim Nachkochen aber einen Versuch wert.




Schnabulöses heute – Lauwarmer Nudelsalat mit Feta, Zucchini und Tomaten:


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Nudelsalat, 3 Portionen:
Eine halbe Zucchini in dünne Scheiben schneiden und in Olivenöl andünsten. Nudelwasser aufsetzen und wenn es zu kochen beginnt, 200g Farfalle hineinwerfen. Sobald die Zucchini langsam weich wird, eine in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel hinzufügen. Wenn beides den gewünschten Biss hat, eine gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und alles nur noch warm halten. Währenddessen einen Feta (mit Kräutern) mit der Gabel zerdrücken und 3-4 Tomaten würfeln.
Die Nudeln abgießen, kurz abtropfen lassen und dann in eine Schüssel geben. Zucchini mit Öl hinzufügen, Tomaten und Feta unterrühren. Thymian und eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben, mit Salz abschmecken und mit grobem Pfeffer bestreuen.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Leckeres aus Blumenkohl

Da der Blumenkohl hier diese Woche im Angebot ist, haben wir gleich zwei gekauft – und nachdem es einen davon gestern mit Kartoffeln als Auflauf gab, sollte es heute Curry sein. So ähnlich habe ich dieses letztens schon gemacht und obwohl ich zuerst sehr skeptisch wegen der Kokosmilch war, war es so lecker, dass es nun wiederholt wurde. Ich freu mich auf die zweite Portion morgen!
Beim Currypasten-Kauf sollten Vegetarier übrigens unbedingt die Zutatenliste beachten, es sind doch viele, die Garnelen und ähnliches enthalten.








Schnabulöses heute – Thailändisch angehauchtes Blumenkohl-Zucchini-Curry mit Basmatireis

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Curry, 4 Portionen:
Eine Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Einen großen Blumenkohl von seinem Strunk befreien, in mittelgroße Röschen brechen und waschen. 2 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Im Wok etwas neutrales Öl heiß werden lassen, dann die Zucchini hineingeben und ab und an durchrühren. Währenddessen ein bisschen Wasser in einem weiten Topf zum Köcheln bringen, den Blumenkohl hineinwerfen und mit Deckel einige Minuten dämpfen. Die Frühlingszwiebeln zu den Zucchini geben, eine Knoblauchzehe feinhacken, ebenfalls hinzugeben und noch eine Minute andünsten lassen. Nun das Gemüse zur Seite schieben, etwas gelbe Currypaste in den Wok geben, kurz anrösten, dann mit einer Dose Kokosmilch (400ml) aufgießen und verrühren. Das Gemüse inklusive des Blumenkohls wieder in die Mitte schieben und alles köcheln lassen. Eine Paprika putzen, Kerne und Strunk entfernen, in Würfel schneiden und hinzugeben. Nun alles mit Currypulver/-paste, Chilipuver, Zitronensaft und Sojasauce abschmecken. Alles köcheln lassen, bis es den gewünschten Biss hat, dann die Erbsen unter rühren.

Montag, 22. Juni 2009

Schnell, zwischen Tür und Angel ...

... aus den nicht-gebrauchten Champignons und dem übrig gebliebenen Rucola und Pesto zusammengeworfen. Schnell fertig und ziemlich lecker für eine Resteverwertung am stressigen Montag.
Ich war zuerst etwas skeptisch, da ich Pilze eigentlich lieber möglichst „pur“ mag, aber das tomatige Pesto und der frische Rucola passten gut dazu.






Schnabulöses heute – Penne mit Pilz-Frischkäsesoße, Rucola und Tomaten-Pesto:


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Penne mit Pilzsoße:
200g Champignons putzen, vierteln und in Olivenöl andünsten. Eine geputzte, in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel nach einigen Minuten hinzufügen. Sobald diese glasig ist, eine fein gehackte Knoblauchzehe hinzufügen und alles mit etwas Weißwein ablöschen. 4 gehäufte Esslöffel Frischkäse (ich habe 2 puren und 2 Pfeffer-Frischkäse genommen) und etwas Milch mit den Pilzen verrühren und köcheln lassen. Mit Salz, grobem Pfeffer und Honig abschmecken.
Die gekochten Penne untermengen. Eine Handvoll gewaschenem Rucola zerzupfen, die Nudeln vom Herd nehmen, und den Rucola unterrühren. Einen Klecks Pesto auf die Nudeln geben.

Sonntag, 21. Juni 2009

Einweihung mit Buffet

Nun, nach so vielen Wochen voller Mikrowellen-Essen und belegten Broten, ist die Küche jetzt endlich fertig. Der Boden ist verlegt, alle Schränke sind aufgestellt und eingeräumt, alles ist angeschlossen, aufgehangen und gekauft. Kein warm gemachtes Essen und Einrührkaffee mehr, keine wöchentlichen Baumarktbesuche mehr. Abgesehen davon, dass nun der Stress vorbei ist, freue ich mich am meisten über all den Platz in der Küche zum Sitzen, Essen, Erzählen, Kochutensilien verstreuen und verbreiten.
Die Gelegenheit wurde auch gleich genutzt um ein paar Freunde in die Wohnung zu locken, zum gemütlichen Beisammensein und Erzählen – und Essen gab es natürlich auch.
Zum obligatorischen Baguette habe ich etwas rotes Pesto gemacht, da ich das eh für den Gnocchisalat brauchte und es mit Frischkäse wirklich lecker-fruchtig als Brotaufstrich schmeckt. Dazu gab es noch eine rote Fetacreme, wie man sie von Marktständen und türkischen Läden kennt, die habe ich in letzter Zeit immer wieder gern gemacht und mag sie sehr. Für alle Ich-mag-was-Frisches-und-Gesundes-Menschen gab es Salat mit meinem Lieblingsdressing. Zum Sättigen gab es dann aber zwei andere Salate, ein Gemüsecouscous, das ich den Abend davor als Mitnehm-Essen ausprobiert hatte, und einen Gnocchisalat, den ich in Zeiten der Mikrowelle improvisiert hatte, um trotz fehlendem Herd etwas zum Buffet mitbringen zu können. Zum Nebenheressen gab es Spinat-Frischkäse-Rollen. Deren Füllung stammt so ähnlich eigentlich von Blätterteigteilchen, aber Blätterteig mag ich kalt nicht so gern (ich finde, der wird so schnell labberig) daher wurde sie in Filoteig gerollt. Zum Knabbern habe ich noch ein paar Chili-Käse-Kekse nach einem Chefkoch-Rezept gemacht, die hatte ich vor ein paar Monaten schon ein mal für eine Feier gemacht und finde sie mit Sesam bestreut sehr, sehr lecker. Zum Nachtisch hat eine Freundin Schoko-Kirsch-Muffins mitgebracht. Dazu habe ich mich an einer Erdbeerbombe, ebenfalls nach einem Chefkoch-Rezept allerdings mit Vanillemilch statt Orangensaft, versucht und diese auf Biskuit gestürzt. Das ging trotz Agartine relativ gut und schmeckte toll erdbeerig.





Schnabulöses heute – Baguette, rotes Pesto und Frischkäse, Fetacreme, Salat mit Senfdressing, mediterraner Gnocchisalat, Gemüse-Couscous, Käse-Chili-Kekse, Spinat-Frischkäse-Rollen, Erdbeerbombe auf Biskuit:

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Rotes Pesto:
Getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten mit etwas von dem Öl pürieren. Knoblauch fein hacken und hinzufügen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, zerkleinern und unterrühren. Mit Salz, grobem Pfeffer und Thymian abschmecken. Olivenöl dazu geben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Schmeckt mit etwas Frischkäse sehr lecker auf Baguette und Brot.


Fetacreme:
2 Päckchen Feta würfeln und mit dem Mixstab zerkleinern. 2-3 gehäufte Esslöffel Frischkäse und eventuell etwas Milch unterrühren, sodass die Mischung streichbar wird. Etwas Paprikamark (alternativ Tomatenmark, schmeckt dann aber tomatig, oder gehäutete, zerkleinerte Paprika aus dem Ofen), 1-2 gehackte Knoblauchzehen und Chilisoße oder -pulver dazugeben.
Ebenfalls sehr lecker auf Baguette und Brot.


Salatdressing:
3 Teile Olivenöl zu einem Teil Essig (Apfel-Balsamico-Essig) geben. Senf und Honig unterrühren, mit Salz und etwas Sojasoße abschmecken.


Gemüse-Couscous:
Eine Zucchini, putzen, in Scheiben schneiden, diese halbieren und in etwas Öl andünsten. Nach einigen Minuten Frühlingszwiebelringe von 2 kleinen Frühlingszwiebeln hinzugeben. Eine halbe rote und eine halbe orangefarbene Paprika grob würfeln und ebenfalls hinzufügen. Alles dünsten und kurz bevor das Gemüse so gut wie gar ist (sollte noch Biss haben) eine gehackte Knoblauchzehe dazu geben. Dann etwas Wasser, Tomatenmark und Chilisoße dazu rühren. Nebenher Couscous mit kochendem Wasser bedecken und ziehen lassen. Gemüse und Couscous verrühren, 3 Tomaten waschen, würfeln und dazugeben. Salzen.
Schmeckt warm wie kalt.


Gnocchisalat:
2 Packungen Gnocchi kochen, abgießen und abkühlen lassen. 2 Paprikahälften in Streifen schneiden, andünsten und mit den Gnocchi in eine Schüssel geben. 2 Mozzarellakugeln und 3 Tomaten würfeln und dazugeben. Alles mit ordentlich rotem Pesto vermengen (siehe oben, ruhig 2-3 gehäufte Esslöffel), abschmecken (mit Salz, Pfeffer Olivenöl) und Rucola darauf zupfen.


Spinatstrudel:
Eine Packung TK-Blattspinat antauen lassen. Eine Frühlingszwiebel würfeln, einige Minuten andünsten, dann gehackten Knoblauch und den Spinat hinzufügen. Unterrühren dünsten und dann abkühlen lassen. Ein Ei und 3-4 gehäufte Esslöffel Frischkäse untermengen. Mit Salz, grobem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Filoteig-/Yufkablätter nehmen, am Rand mit Wasser bepinseln und auf die Länge der kürzen Seite etwas von der Masse darauf geben und vorsichtig aufrollen. Die Rollen mit Öl beträufeln und im Ofen 10-15min backen, bis sie leicht knusprig sind.


Käse-Chili-Kekse:
215g Mehl mit 200g kalter Butter in Stücken, anderthalb Teelöffeln Chilipulver, etwas Paprikapulver und einer großen Prise Salz verkneten. 200g Käse (ich habe den Kerrygoldbauernkäse am Stück genommen) fein reiben. Ein Ei und den Käse zum Teig hinzufügen undunterkneten. Die Masse in Frischhaltefolie wickeln und 30min im Kühschrank ruhen lassen.
Dann den Teig auf einer gut bemehlten Fläche dünn ausrollen, zurechtschneiden oder ausstechen, mit etwas verquirltem Ei bepinseln und mit Sesam bestreuen. 10-15min im Ofen backen, ergab bei mir 4 Bleche.


Erdbeerbombe:
750g Erdbeeren waschen, vom Grünen befreien, halbieren und aus den schönsten Scheiben schneiden. Eine mittelgroße Schüssel mit Frischhaltefolie aus legen und dann mit den Erdbeerscheiben den Rand auslegen. Die restlichen Erdbeeren würfeln und mit 250g Magerquark, 200g Ricotta und 200g steifgeschlagener Sahne vermengen. 2 Päckchen Agartine in 200ml Milch geben und mit 50g Vanillezucker (bzw. 2 Päckchen Vanillinzucker + Zucker) und 80g Zucker aufkochen lassen. Das Milchgemisch abkühlen lassen und unter das Gemisch rühren. Dieses dann vorsichtig in die Schüssel geben und mehrere Stunden (habe es schon 6-7 Stunden drin gelassen) kalt stellen.
Für den Boden drei Eier trennen und das Eigelb mit drei Esslöffeln Wasser und 150g Zucker einige Minuten schaumig schlagen, 150g Mehl mit einem TL Backpulver mischen und zu dem Eigelb sieben und unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Alles in eine mit Backpapier ausgelegte Form gießen und 15min backen.
Den abgekühlten Boden mit dem Servierbrettchen auf die Schüssel geben und alles umdrehen, dann nur noch von der Schüssel und Frischhaltefolie befreien.