Sonntag, 12. Oktober 2008

Großartig!

Ja, wirklich – Diese Suppe kommt eindeutig zu meinen Lieblingsessen für kalte Tage. Nachdem die Woche doch etwas stressig war, der Hals schmerzte und es draußen teilweise so ungemütlich ist, wollte ich uns Zweien am Wochenende eine Suppe machen. Suppen (abseits derer, die ich schon kenne) sind eigentlich nicht so mein Ding, da ich nie genau weiß, wie ich anfangen soll, aber das Ausprobieren hat sich gelohnt. Zu den Pilzen kam es dank meiner Pilzvorliebe und die Idee mit den Kartoffeldingern ist angelehnt an die Crôutons aus der Kartoffelsuppe. Sehr würzig und lecker, die Knusperscheiben passen gut dazu.


Beim Kochen gehört: Garth Nixs „Kalter Mittwoch“. Obwohl ich nun schon den dritten Teil höre, fällt es mir immer noch schwer, die Geschichte zusammenzufassen, da Vieles noch nicht erklärt wurde. Neben unserer Welt (eines der „Sekundären Reiche“) existiert das so genannt „Haus“, das von der Schöpferin, der Architektin, erschaffen wurde. Diese hat ein Vermächtnis hinterlassen, das in 7 Teilen an verschiedene Vertreter geben wurde – und damit auch die Macht über die Gebiete des Hauses. Jeder Vertreter besitzt einen Schlüssel, der gewisse Zauberkräfte besitzt und die Macht über einen Wochentag (an diese kann er auch Einfluss auf unsere Welt nehmen). Die Stellvertreter halten sich nun aber nicht an das Vermächtnis und unser Held, als rechtmäßiger Erbe, versucht nun nach und nach alle Teile und Schlüssel zusammen zu bekommen. Montag und Dienstag hat er schon besiegt und jetzt setzt er sich mit Mittwoch auseinander.





Schnabulöses gestern – Pilzsüppchen aus Champignons und Waldpilzen mit knusprigen Kartoffelscheiben:










Pilzsüppchen, 4 Teller:
Etwa 300g Champignons putzen und bis auf 2-3 diese klein schneiden und in Olivenöl in einem weiten Topf andünsten. Währenddessen 4 Frühlingszwiebeln oder kleine Zwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Diese zu den Pilzen geben und unterrühren andünsten, bis die Pilze Farbe angenommen haben.
Eine kleine Hand voll getrockneter, gemischter Waldpilze in warmen Wasser einlegen. Die Pilze im Topf mit einem großen Schluck Weißwein ablöschen und etwas Gemüsebrühe in einem Liter Wasser auflösen und dazu geben. Alles köcheln lassen und dann ein pürieren. Die restlichen Champignons in Scheiben schneiden und dazu geben. Die eingeweichten Pilze fein hacken und mit dem Einweichwasser (unten kann sich etwas Erde absetzen) zu der Suppe geben. Nun eine halbe Packung Frischkäse mit einem Schneebesen unter die Suppe rühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen grooooßen Schuck Sahne (ich habe Schlagsahne genommen, da die hier noch rumstand) dazu gießen, je nach Geschmack.
Nun 1 kleine Kartoffel pro Teller abwaschen in möglichst dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und sie von beiden Seiten anbraten. Nun etwas frische Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken. Die Suppe gut verrührt mit beidem servieren.

Kommentare:

Denver hat gesagt…

Statt Croutons mal Kartoffelscheiben auf die Suppe zu geben, ist wirklich eine gelungene Idee!

kulinaria katastrophalia hat gesagt…

Eine gute Verwendungsidee für die Unmengen an getrockneten Pilzen, die sich ungenutzt seit einiger Zeit in unserer Kücher verboregn halten. Mit den kross gebratenen Kartoffelscheiben macht es sich aber auch besonders gut.

Food is just a 4-letter word hat gesagt…

Danke euch Zweien, ich kann sie nur weiter empfehlen. :)

Unmengen an getrockneten Pilzen? Wie passiert denn so etwas? ;D